Autor Thema: Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler)  (Gelesen 2059 mal)

Offline Sylvialott

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Liebe dubh, hatte schon gedacht: Oh, paady is over, weil seit einer Woche keine Einträge mehr zu lesen waren – und dann das!  :-* Interessant, dass Du in Deiner Familie auch Auswanderer hast, da liest man die Geschichte bestimmt noch mit einem anderen Blick/Vorwissen.
Es ist so schön, dass Du mitgemacht hast. Schon wegen Deiner Kommentare während der Leserunde, aber deine abschließende Rezension freut mich zutiefst!
Herzlichen Dank für alles und hoffentlich auf ein schönes Wiedersehen/lesen!  :winken:

Offline schlumeline

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:winken: Die Runde ist zu Ende, das Buch war so wunderschön und ich habe gestern gemerkt, dass ich ja noch gar keine Rezension geschrieben habe. Das muss natürlich nachgeholt werden und hier ist sie:

Ostfriesland im Jahre 1932. Die junge Marie Wiemkes verliebt sich in den katholischen Lehrer Rudolf, was ihrer Familie, insbesondere dem Vater, überhaupt nicht gefällt. Dieser entschließt sich kurzerhand Marie nach Amerika zu schicken, wo bereits drei von Maries Brüdern leben und Fuß gefasst haben. Marie kommt bei ihren Brüdern Fritz und Willi unter, die in New York, im Stadtbezirk Brooklyn in einer Art Bretterbude einen Coffee-Shop betreiben. Fortan macht sich Marie dort nützlich, aber das alleine stellt sie nicht zufrieden. So sucht sie sich zusätzlich anderswo Arbeit um ihr eigenes Geld zu verdienen.

Zum 90. Geburtstag von Marie reisen deren weiterer Bruder Johann und seine Enkelin Rona nach Amerika. Rona, die gerade privat unter Beziehungsproblemen leidet, kommt diese Reise gerade recht. Während ihres Aufenthaltes in Amerika erzählt Marie Rona ihre Lebensgeschichte und so kommen sich die zwei Frauen sehr nahe. So wird diese Reise für Rona eine Reise zu den Wurzeln ihrer Familie und eine Erfahrung, die dazu führt, dass sie die Weichen in ihrem eigenen Leben neu stellt.

Es geht aber hier nicht nur um Marie und Rona, sondern in erster Linie um ein Kuchenrezept und zwar um das Rezept für einen Cheese Cake. Dabei handelt es sich um ein altes Familienrezept, welches Marie von ihrer Tante vererbt wurde und das nun weitergegeben muss. Dieses Rezept ist einzigartig dank einer ganz besonderen Zutat und ein Stück dieses Cheese Cake vermag es, Menschen glücklich zu machen und alles Negative um sie herum verblassen zu lassen. Das mag sich übertrieben anhören, aber die Wirkung dieses Kuchens passt sich perfekt in die Geschichte ein und macht einfach schon beim Lesen glücklich.

Neben den Lebensgeschichten der zwei Frauen geht es aber noch um viel mehr in diesem Buch. Hier wird das aufstrebende Amerika beschrieben, dass sich im Jahre 1932 doch erheblich von Deutschland und dem dort beginnenden Nationalsozialismus unterschied. Und natürlich fehlt auch der Blick auf das damalige und heutige Ostfriesland und dessen Beschaulichkeit nicht.

„Die Glücksbäckerin von Long Island“ macht nicht nur die Menschen in der Geschichte sondern auch den Leser dieser Geschichte glücklich. Es ist ein wahres Wohlfühlbuch, das uns seinen Cheese Cake New York Style mit großer Leichtigkeit und Lebensfreude serviert. Ein Buch für Reiselustige und Heimatverbundene und für Bäckerinnen und Genießerinnen jeden Alters. Was eine Schüssel Teig doch für wahre Wunder bewirken kann!

Die Rezi findet ihr auch hier:

http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/liebe/die-glucksbackerin-von-long-island/

und gleich noch auf Literaturschock
Lesen ist meine Leidenschaft

Offline Sylvialott

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Liebe Schlumeline, herzlichen Dank, mille Grazie!

Glaube fast, jetzt sind wir wirklich durch mit dieser Leserunde.
Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei allen Teilnehmern/innen bedanken, auch bei den Moderatorinnen. Es hat mir sehr viel Freude bereitet!
Euch allen alles Gute, bleibt fröhlich, laßt Euch nicht unterkriegen, was auch immer mal querkommt, und bis zum nächsten Mal!
Herzlich, Sylvia

Offline nicigirl85

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@ Sylvia: Bei so einem tollen Buch machen wir das doch gern. Auf baldiges Wiederlesen, ich wäre auf jeden Fall wieder mit dabei.  :bussi:
"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)

Offline dion

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Hallöchen.

Heute ist meine Rezension online gegegangen - hier zu finden:

http://www.buchjunkies-blog.de/?action=review&reviewId=1672

So als Fazit:
Ich bin granz froh und glücklich das Buch mit euch gelesen zu haben =o)
Nachdem ich es schon vorher auf meiner Wunschliste hatte (Verlagsvorschauen sind sooooo fies), musste ich es natürlich bei der Leserunde probieren.
Es ist immer wieder schön auch von anderen zu lesen wie sie einen Abschnitt empfunden haben, weil manchmal ja doch die Meinungen auseinander gehen =o)

Das Buch ist klar eins meiner Favoriten in diesem Jahr ^^
Und 'Die Rose von Darjeeling' liegt seit einigen Tagen auch schon auf meinem SuB *pfeif*

Ich freu mich auf nächstes Mal  :winken:

Offline Dani

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@Dion
Stell deine schöne Rezension ruhig auch hier komplett ein, wir haben das Buch doch hier gemeinsam gelesen  :winken:
Liebe Grüße
Dani

Offline dion

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Na dann *fingerstreck*

Inhalt:
Deutschland 1932: Marie ist 19 Jahre jung und arbeitet als Hilfslehrerin an der Dorfschule. Sie ist auf dem Weg um die Kühe auf der Weide zu melken. So früh am Morgen ist es friedlich und nur die Vögel schauen ihr dabei zu, wie sie auf ihrem Rad zur Weide fährt.
Eigentlich mag sie das frühe Aufstehen überhaupt nicht, aber an diesem Tag ist alles ganz anders. In Gedanken ist sie bereits in der Schule und bei dem feschen neuen Junglehrer. Rudolf - was für ein Name. Schnell ist klar, dass Marie und Rudolf für einander bestimmt sind. Sie haben die gleichen Interessen und sind beide sehr angetan voneinander.
Aber Marie plagt die Sorge um ihre Familie. Ihr jüngster Bruder Johann wird bald nach Amerika gehen, wie bereits alle anderen Geschwister und sie soll den Hof der Eltern einmal übernehmen. Dafür braucht sie einen anständigen Mann der zupacken kann. Aber kann ein Lehrer sich um den Torf kümmern?
Maries Vater wird da sicherlich seine Bedenken haben. Aber wenn er Rudolf erst einmal kennenlernt ...

Long Island 2003: Marie hat in wenigen Wochen Geburtstag. Sie wird 90 Jahre alt. Wer hätte das gedacht? In ihrem kleinen Haus mit Zugang zum Meer fühlt sie sich noch immer sehr lebendig, aber in den letzten Tagen und Wochen denkt sie viel häufiger an die Vergangenheit. An ihr Leben in Deutschland, an ihre Eltern und auch an ihren Mann, der bereits seit einigen Jahren tot ist.
Besonders an ihren jüngeren Bruder Johann denkt sie oft. Ob sie ihn noch einmal sehen wird, bevor auch sie ihr Leben gelebt hat?
War er ihr böse? Nach all den Jahren? Sie hatten keinen Kontakt mehr und sie fragt sich, was wohl aus ihm geworden ist.
Bevor sie es sich noch anders überlegen kann schreibt sie ihm einen Brief und bittet ihn zu ihrer Geburtstagsfreier nach Amerika zu kommen. Sie wünscht sich von Herzen, dass er ihre Einladung annehmen wird.

Deutschland 2003: Rona ist am Ende. Ihren Job als Fotochefin bei einem erfolgreichen Frauenmagazin hat sie vor kurzem verloren und als wenn das noch nicht reichen würde, hat sie auch genau am selben Tag ihren Freund im Bett mit einer anderen Frau erwischt.
Wie konnte das nur passieren? Liebte er sie etwa nicht mehr?
Vielleicht hat Rona etwas übertrieben, als sie die Bettgespielin an ihren Haaren aus ihrem Bett gezerrt und nackt aus der Wohnung geworfen hat. Nein, eigentlich nicht.
Sie wusste weder ein noch aus und da kam ihr der Wunsch ihres Großvaters gerade recht. Er wollte gern seine Schwester in Amerika besuchen und bräuchte eine Begleitung. Ein Tapetenwechsel wäre jetzt genau das richtige für Rona und so sagt sie zu.

Als sie wenige Tage und einen langen Flug später endlich in New York landen ist ihr Großvater aufgeregt wie ein kleiner Junge. Endlich würde er Amerika sehen und obendrein auch seine Schwester in die Arme schließen können.
Als sich Johann und Marie dann endlich gegenüberstehen ist Rona total gerührt. Die zwei Alten sind völlig überwältigt von ihren Gefühlen und Rona kann endlich abschalten.
In den nächsten Tagen verbringt Rona viel Zeit mit ihrer Großtante, denn Maries Leben schien nicht so gelaufen zu sein, wie sie es sich ursprünglich vorgestellt hat. Und so beginnt Marie ihrer jungen Verwandten ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Wie sie nach Amerika gekommen ist und warum sie und Johann sich so lange nicht gesehen haben.
Rona ist völlig fasziniert und versinkt immer weiter in das Leben vor dem zweiten Weltkrieg. Denn sie weiß, irgendwo dort liegen auch ihre Wurzeln.

Meinung:
Die Glücksbäckerin von Long Island von Sylvia Lott ist ein Buch das eigentlich nie aufhören sollte. Das Buch beginnt mit einem Abschnitt von Marie kurz vor ihrem 90. Geburtstag. Danach wird abwechselnd berichtet aus der Gegenwart und Maries Vergangenheit.
Der Leser erlebt Maries Leben auf dem elterlichen Hof, den ersten zarten Bänden der Liebe zum Lehrer Rudolf und dem großen Bruch als sie nach Amerika muss. Schon immer wird in der Religion stark unterteilt und Marie ist katholisch erzogen worden. Dass ihre große Liebe evangelisch ist, passt ihrem Vater überhaupt nicht. Aber während man heute diese Hürde mit Leichtigkeit nimmt, war das zur damaligen Zeit beinahe unmöglich.
So richtig beginnt das Buch also damit, dass Marie Deutschland verlassen muss und zu ihren Brüdern nach New York geschickt wird. Das Mädchen vom Land wird also in die große weite Welt geschickt und muss sich nicht nur mit der Sprache zurecht finden.
Langsam aber stetig findet Marie ihren Weg in Amerika, aber ein festes Band hält sie in Deutschland - ihr Rudolf.

Marie kommt nicht alleine nach New York. Von ihrer Tante hat sie das Rezept für einen wundervollen Käsekuchen erhalten, der nach einer Rezeptur hergestellt wird, die immer nur an weibliche Familienmitglieder weitergereicht wird und niemals in Gegenwart von anderen angerührt wird. Denn dem Käsekuchen wohnt eine seltene Gabe inne - er bringt Freude und Glück.
Um ein wenig Heimat zu haben will Marie diesen Käsekuchen in Amerika backen, scheitert aber an der hiesigen Technik. Nach und nach kommt sie auf das richtige Rezept und schon bald ist sie für ihren besonderen Kuchen bekannt.
Während Marie in Amerika ein gutes Leben, wenn auch kein einfaches, führt, bricht in Deutschland der zweite Weltkrieg aus.
Ich kann mir das heute kaum vorstellen, wie es wohl damals war und bin darüber eigentlich auch sehr froh. Die vielen Kriege in der Welt stimmen mich jedes Mal traurig und so bangt man bei dem Buch auch immer mit den Hauptprotagonisten mit.

Sylvia Lott hat eine wunderbare Erzählwiese, die je nach Abschnitt auf die Zeit angepasst ist. Das macht es dem Leser besonders einfach sich in den verschiedenen Zeiten zurecht zu finden.
Ich habe an dem Buch wenig zu bemängeln und eigentlich bezieht sich das dann auch wieder nur auf die Passagen mit Rona. Denn auch hier geht die Geschichte weiter und man erfährt mehr aus ihrem Leben.
Es handelt sich also um ein Mehrgenerationenbuch. Die Entwicklung von Rona ist durchaus positiv, aber die Geschwindigkeit war mir teilweise etwas zu rasant. Am meisten sagten mir die Passagen um Marie zu, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft. Man muss schon ganz schön knobeln bei einigen Dingen, denn die Autorin war nicht immer freigiebig mit ihren Informationen ^^

Welche Dinge sie verrät und welche nicht, werde ich euch jetzt natürlich nicht verraten, dann nehme ich euch ja den ganzen Spaß ;o)

Das Buch schafft es in diesem Jahr zu einem der Topbücher auf meiner Liste und ich werde es mit Sicherheit bald auch verschenken.
Das Rezept für den tollen Kuchen findet ihr übrigens auf der Verlagsseite von Blanvalet zum Herunterladen. Dann könnt ihr euer 'Glück' gleich selbst versuchen ^^ Ich werde das Rezept bald ausprobieren und dann feststellen, ob 'Marie's Cheese Cake New York Syle' eine besondere Gabe besitzt.

Auf alle Fälle danke ich sehr der Autorin für die wunderschöne Leserunde, dann natürlich auch den Menschen von www.leserunden.de und dem wundervollen Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Ergebnis: 5 Sterne =o)

Offline Sylvialott

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Liebe Dion,  :-* :-* :-*, bis zum nächsten Mal!

Offline SABO

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Dieses Buch muss ich auch lesen, ich freue mich schon darauf, liebe Lesegrüße, SABO
 :)

Offline Sylvialott

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Hi SABO, das ist eine sehr gute Entscheidung! ;-) Allerdings geht es mir manchmal so, wenn ich die vielen positiven bis wirklich begeisterten Rezensionen lese (über die ich mich WAHNSINNIG freue), dann befürchte ich, dass die Erwartungen nun sehr hoch geschraubt werden und enttäuscht werden könnten.
Also, bitte, denke einfach, Du liest jetzt mal ein nettes Buch, das Dich gut unterhalten soll. Mehr nicht. Okay? Dann viel Spaß!  :)

Offline Vorleser

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Hi SABO, das ist eine sehr gute Entscheidung! ;-) Allerdings geht es mir manchmal so, wenn ich die vielen positiven bis wirklich begeisterten Rezensionen lese (über die ich mich WAHNSINNIG freue), dann befürchte ich, dass die Erwartungen nun sehr hoch geschraubt werden und enttäuscht werden könnten.
Also, bitte, denke einfach, Du liest jetzt mal ein nettes Buch, das Dich gut unterhalten soll. Mehr nicht. Okay? Dann viel Spaß!  :)

Guter Rat, Sylivia. :)
There's no life before coffee.

Offline SABO

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Das hört sich ja an, als würde hier jemand tiefstapeln..ich habe aber schon von allen Seiten, nur Gutes über
dieses Buch gehört und ich bin mir sicher, das es mehr als nur nett ist..ich habe da so ein Gefühl..
Ich gebe auch Meldung, bis bald, liebe Lesegrüße, SABO
 :blume:

Offline Dani

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Da war noch was  :-[

Fotografin Rona hat einen harten privaten und beruflichen Rückschlag erlitten. Da kommt die Idee ihres Großvaters gerade recht, dass sie ihn nach Amerika begleiten könnte. Dort lebt seine Schwester Marie, die sich zu ihrem 90. Geburtstag sehnlichst wünscht, ihren Bruder noch einmal sehen zu dürfen.

Marie ist Anfang der 1930er Jahre aus Ostfriesland weggegangen und nach New York gezogen. Dort hat sie gemeinsam mit ihren beiden Brüdern ein Café aufgebaut und insbesondere Maries ganz besonderer Käsekuchen hat hierbei eine große Rolle gespielt. Das Rezept hierfür hat sie von ihrer Tante Frieda geerbt und ihr versprechen müssen, es niemals zu verraten, nur einer einzigen weiblichen Verwandten darf sie es eines Tages weitergeben.

Auf zwei Zeitebenen erfahren wir Leser, wie Maries Leben verlaufen ist. Die Autorin bringt hierbei viele interessante Details in die Geschichte ein, von denen ich teilweise noch nie gehört habe, man lernt also sogar noch etwas beim Lesen. Ich fühlte mich wunderbar in die Zeit damals hineinversetzt. Marie ist eine unglaublich liebenswerte Protagonisten, an manchen Stellen fast zu gut, um wahr zu sein. Ich fand es total spannend, wie sie sich entwickelt, als sie aus ihrer ostfriesischen Heimat in die brodelnde Großstadt New York kommt und dort ihre Erfahrungen macht. Lange rätselt man über das geheime Cheese Cake Rezept, welches zu so unglaublichen Erfolgen führt.

Auch Ronas Geschichte in der Gegenwart ist interessant, ich muss aber gestehen, dass ich Maries Leben fast noch spannender fand und so die Abschnitte in der Vergangenheit mit noch mehr Begeisterung gelesen habe. Gegen Ende verlegt sich der Fokus der Erzählung allerdings mehr auf Rona und auch mit diesem Teil konnte die Autorin mich immer noch fesseln, zeigt er doch so schön, dass man manchmal etwas wagen muss, aus dem bisherigen Trott vielleicht lieber ausbricht und etwas Neues anfängt, auch wenn es ungewöhnlich und unerwartet ist – und dass man für diesen Mut vielleicht mit ganz neuem Erfolg, neuen Freunden und neuen Möglichkeiten belohnt wird! An einigen Stellen gegen Schluss war mir Ronas Erfolg fast ein bisschen zu viel, etwas weniger hätte ich hier realistisch und immer noch ausreichend gefunden, aber am Ende fügt sich auf jeden Fall alles zusammen.

Eine wunderschöne, herzerwärmende Lektüre, die mich direkt zum Kuchenbacken animiert hat, auch wenn mein Käsekuchen es wohl mit dem von Marie nicht aufnehmen kann!
Liebe Grüße
Dani

Offline Sylvialott

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Hallo Spazi79, hab Deine Rezension gelesen. Herzlichen Dank für dafür, für Deine Moderation, für Deine Kommentare und die gute Stimmung.
Mach's gut!  :winken:

 

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