Autor Thema: Leserundenfazit und Rezensionen  (Gelesen 1235 mal)

Offline BrigitteKanitz

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wir sind jetzt hier durch, richtig? Dann verabschiede ich mich mal und schicke meine Tochter nach Australien (fliegt heute Abend, work & travel). Ciao Ihr Lieben, war nett mit euch  :winken:

Offline Rosenprinzessin

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Ich möchte mich auch noch einmal ganz herzlich bedanken für Deine tolle Begleitung, liebe Brigitte! Ich hoffe, wir werden das mit einem Deiner nächsten Bücher wiederholen; wäre schön!  :winken:
Alles Gute auch für Deine Tochter! Australien - da wird sie bestimmt viele neue Eindrücke sammeln können!
 :winken:
Lesen aus Leidenschaft

Offline BrigitteKanitz

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Dankeschön, ich bin jederzeit dabei  :) Und danke auch für die guten Wünsche. Das war ein Akt, sie auf den Weg zu bringen, aber jetzt wird alles gut

Offline Musatecna

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Auch von mir nochmal vielen Dank und deiner Tochter einen schönen Aufenthalt in Australien.

Offline Arnd

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Hi, hier nun endlich meine Rezension. Ich weiß, es ist gewünscht das möglichst zeitnah zu machen, aber ich kann das einfach nicht schneller. Ich brauche einen gewissen Abstand....

Die Gabe, die keiner will

Beschreibung
Maja und ihr Onkel Humbert haben etwas gemein: sie können, nein sie müssen Gedanken lesen. Dieser alte Famielenfluch wurde von den Vorfahren sehr gewinnbringend eingesetzt. Während Humbert nicht draus machen kann oder will, ist Maja zunächst so überfordert, dass sie quasi sofort ihren Job verliert. Doch Maja gibt nicht auf, und will ihre "Gabe" zum Nutzen der Gemeinschaft einsetzen, auch wenn diese das erst nicht so recht verstehen will. Außerdem gilt es, bei all den verstörenden und unfreiwillig aufgefangenen Gedanken einen klaren Kopf zu bewahren.

Bewertung
Brigitte Kanitz' Roman ist eine wunderbar liebevolle Komödie und steckt voller Überraschungen, Peinlichkeiten, Witz und Charme. Maja, die Hauptfigur ist in keiner Weise besonders, weder besonders talentiert, noch besonders untaltentiert. Trotzdem, oder gerade deshalb, kann man sich so gut mir ihr identifizieren. Ihren Neid auf die erflogreiche Schwester und ihren Frust über ihren Freundeskreis, der sich von ihr abgewandt hat, alles nicht weltbewegendes, aber für mich als Leser relevante Themen des Alltags. Und ihre Gabe will man genau so wenig haben wie sie! Fazit: eine gelungene Würdigung der Gewöhnlichkeit.


Erschienen auf:
Literaturschock, Bewertung 5/4/5
www.literaturschock.de
Amazon, Bewertung 5
www.amazon.de
Ebook.de, Bewertung 5
www.ebook.de


Zur Leserunde.
Die Leserunde hat auf jeden Fall Spaß gemacht, obwohl es im Buch nicht so sehr viel zum spekulieren gab. Ihr ward alle leider sehr schnell durch, aber so ewig lang war der Roman auch nicht und - ja - ich hätte ihn auch am liebsten gleich an einem Stück durchgelesen.
Sehr gefallen hat mir Brigittes Identifikation zu uns Lesern in der Runde, es fühlte sich fast so an, als ob wir alle zusammen irgendwo auf einem Sofa sitzen würden :-)

Mein Dank geht auch an den Blanvalet-Verlag, danke für das Freiexemplar.
Es gibt immer eine Kassandra

Offline schlumeline

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Auch hier sage ich herzlichen Dank für die Runde, die mir viel Freude bereitet hat. Mit großer Verspätung kommt hier meine Rezension, die ich erst einmal hier und in den nächsten Tagen noch anderswo einstellen werde:


Maja Glück ist nicht gerade erfolgreich, ihre finanzielle Situation ist angespannt, sie hat einen eher unattraktiven Job in einem Getränkeladen und mit Männern will es auch nicht wirklich klappen. Außerdem lebt sie seit kurzem wieder unter einem Dach mit den Eltern und hat auf ihren dreißigsten Geburtstag nun überhaupt keine Lust. Da hat sie aber nicht mit der Überraschungsparty gerechnet, die sie zu Hause erwartet. Da sich keine Fluchtmöglichkeit ergibt, beschließt Maja sich dem Genuss von Alkohol zu widmen und findet sich kurz darauf im Krankenhaus wieder, nachdem ihr Kopf Bekanntschaft mit einer Tischkante gemacht hat.
In der Klinik jedoch fühlt Maja sich ganz schrecklich. Von überallher hört sie Stimmen und das obwohl niemand spricht. Erst ihr Onkel Humbert klärt die Nichte auf, denn er kennt sich bestens aus. Maja hat den Familienfluch geerbt. Sie kann die Gedanken der anderen Menschen hören, die sich in ihrer Nähe befinden, genau wie ihr alter verschrobener Onkel.

Dieser „Fluch“ führt natürlich dazu, dass Maja Zeugin ganz besonderer Enthüllungen wird. Allerdings ist das nicht immer angenehm und außerdem ist es mit dem bloßen Hören der Gedanken lange nicht getan. Man muss schließlich auch verstehen, was mit diesen Gedanken tatsächlich gemeint ist und darf sie nicht aus dem Zusammenhang reißen. Darin aber ist Maja ein wahrer Profi und so kommt es in „Onkel Humbert guckt so komisch“ zu so manchem lustigen Ereignis. Davon nicht verschont bleibt auch der nette Herr Doktor Friedenslieb, in den sich Maja während ihres Krankenhausaufenthaltes verliebt.

Die Geschichte wird dem Leser aus der Sicht von Maja präsentiert und dieser erlebt so alles aus der Perspektive einer jungen Frau, die sich vom Leben benachteiligt fühlt, aber dennoch versucht etwas aus ihrem Leben zu machen. Vor allen Dingen aber setzt Maja sich für die Belange anderer ein, auch wenn diese das nicht immer auf Anhieb merken.

Eine lustige und wahrlich schräge Geschichte, die man nicht so ernst nehmen sollte, denn erst dann kann man sie in vollen Zügen genießen. Für Trübsinn bleibt hier keine Zeit, denn Maja Glück beansprucht die Lachmuskulatur der Leser und Leserinnen und verspricht unterhaltsame Stunden mit den Gedanken anderer Menschen.
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