Autor Thema: Leserundenfazit und Rezensionen  (Gelesen 1329 mal)

Offline Rosenprinzessin

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Ein wichtiger Punkt der Leserunden sind Eure Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein – daher legen wir viel Wert darauf, dass Ihr zum Abschluß zeitnah Euer Fazit hier einstellt.

Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen und Autoren die Attraktivität von Leserunden.de: Denkt daran, dass die Rezensionen für die Verlage die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.

Wir freuen uns, wenn der/die AutorIn ebenfalls ein Fazit zur Leserunde einstellt.

Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!
Lesen aus Leidenschaft

Offline Musatecna

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Inhalt
Anwalt Fickel muss zur Kur , er fährt nach Oberhof , wo sein alter Freund  und Chef der Rodelbahn Manfred Kornhaß
unter Mordverdacht gerät.
Fickel , ehemaliger Anschieber des Bobs Oberhof II übernimmt den Fall und ermittelt im Bobzirkus von Oberhof.

persönlicher Leseeindruck

Der vorliegende Anwaltskrimi ist sehr amüsant, der locker-flockige Schreibstil des Autors macht den  Kriminalfall zum Lesevergnügen.
Wir lernen zum Teil sehr skurrile Typen kennen, erhalten Einblicke in das Bobgeschäft, zwielichtige Geschäfte und seltsame Planungen
im Wintersport und seinen Sportstätten.
 Beim Lesen musste ich sehr oft schmunzeln, das Buch strotzt vor witzigen Einfällen, ohne jedoch albern zu werden und verfügt auch
über eine Portion schwarzen Humors
Trotz allem kommt aber auch die Aufklärung der Mordfälle nicht zu kurz und das Buch endet sehr überraschend.

Ich habe Anwalt Fickel in seinen zweiten Fall kennengelernt, habe aber seinen ersten bereits hier liegen.

Ich habe das Buch im Bekanntenkreis weiterempfohlen und hoffe, dass der Fickel noch viele weitere Mandate bekommt

Vielen Dank an die tolle Leserunde , an den Verlag und besonderen Dank an den Autor.

Ich werde meine Leseeindrücke bei amazon und Buch.de hinterlassen


Offline Rosenprinzessin

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Ich möchte mich heute schon einmal ganz herzlich bedanken für diese schöne Leserunde und Deine Begleitung, lieber Henner! Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit Euch diesen Fall zu lösen und Anwalt Fickel zu begleiten.  :)


Zum Buch:

Anwalt Fickel hat ein Burn Out und fährt zur Kur. Doch auf Erholung kann er nicht hoffen, denn ein Mord geschieht und ein alter Freund soll der Täter sein!

Meine Meinung:

Schon nach den allerersten Sätzen des Buches ist klar, dass man literarisch wieder in Meiningen bei Anwalt Fickel ist. Der Schreibstil von Hans-Henner Hess ist einzigartig und hat Wiedererkennungswert. Der Wortwitz ist einfach unbeschreiblich.

Dieser zweite Fall für den etwas sonderlichen Anwalt hat mir fast noch ein bisschen besser gefallen als der erste Fall. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass die Protagonisten schon etwas bekannt waren und ich mich auf sie freute. Da ist nicht nur der eigentlich eher etwas arbeitsscheue Anwalt Fickel, sondern auch seine ehrgeizige Exfrau und Oberstaatsanwältin Gundelwein. Gegensätzlicher können zwei Menschen fast nicht sein.

Es hat Spaß gemacht, die Figuren wieder ein Stückchen zu begleiten und bei der Aufklärung eines Mordes dabei zu sein!

Das Ende des Buches bzw. die Aufklärung des Falles hat mich dann wirklich überraschen können! Ich mag es, überrascht zu werden, daher fand ich diese Lösung wirklich grandios.

Nun freue ich mich auf den dritten Fall für Anwalt Fickel!

Lesen aus Leidenschaft

Taubenschlag

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So, hier jetzt auch meine Rezension zu diesem Buch. Ich möchte mich auch noch mal bedanken, dass ich an dieser Leserunde mit einem Freiexemplar teilnehmen durfte.

Oberhof: Anwalt Fickel befindet sich nach einem Burn-Out auf Kur in Oberhof, als sein alter Bobfahrer Freund Manfred Kornhass beschuldigt wird, für den Tod der Bobfahrerlegende Menzel verantwortlich zu sein. Kornhass beteuert aber seine Unschuld. Unter diesen Umständen kann Fickel sich natürlich nicht auf seine Kur konzentrieren. Schon bald steckt er mitten in der Aufklärund des Falls.

Dieser Krimi zeichnet sich durch seinen humorvollen Schreibstil aus. Trotz der ernsten Ereignisse in der Handlung, schafft es der Autor den Leser aufgrund der beschriebenen Situationskomik und der besonderen Charaktere zum Schmunzeln zu bringen. Auch viel Lokalkolorit trägt viel zur besonderen Stimmung des Krimis bei. Auch wenn der Bobsport eine zentrale Rolle in der Handlung einnimmt, kann man auch als Nichtfan des Bobsports diesen Krimi mit viel Spass lesen.

Anwalt Fickel ist ein etwas verschrobener Mensch, der noch mit seinem alten Wartburg und den alten Hemden aus DDR Fertigung durchs Leben geht. Als alter Bobfahrer zu DDR-Zeiten hat er noch eine enge Beziehung zu den Oberhofer Bobfahrern, die ihm bei der Aufklärung des Falls helfen. Mir war er schon auf den ersten Seiten sympathisch und das hat sich bis zum Ende nicht geändert.

Die Handlung ist sehr phantasievoll (Olympiabewerbung für die Winterspiele ohne hohe Berge für den Alpinsport), teilweise etwas grenzwertig, aber sie bekommt doch immer noch die Kurve, ohne dabei übertrieben zu wirken oder gar ins Lächerliche abzudriften.

Dies ist ein etwas anderer Krimi, der die Lösung des Falls mit viel Humor vorantreibt. Für Leser, die bei einem Krimi einen gewissen Ernst erwarte, ist das sicherlich nicht das richtige Buch, wenn es aber bei einem Krimi auch mal mit Humor zugehen darf, ist dieses Buch wirklich zu empfehlen. Ich gebe hier 5 von 5 Punkten

Offline Rhea

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Ja, schade, ich hatte den ersten Teil auch weiter empfohlen und mich eigentlich auf den zweiten gefreut, aber wenn der Autor nicht wünscht, dann liest man auch nicht. Schade , schade

Offline Suse

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Ja, schade, ich hatte den ersten Teil auch weiter empfohlen und mich eigentlich auf den zweiten gefreut, aber wenn der Autor nicht wünscht, dann liest man auch nicht. Schade , schade

Wie kommst du darauf? Der Autor hatte mit der Entscheidung des Teams, dich zu bitten, hier nicht mitzudiskutieren, rein gar nichts zu tun. Das war die alleinige Entscheidung von der Administration. Alles weitere per PN.
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Offline odenwaldcollies

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Ein bissel Stress hat der Fickel ja schon, seit er so berühmt geworden ist. Plötzlich drohen Klienten von allen Seiten mit Mandaten. Kein Wunder, daß sein Arzt bei ihm einen Burn-Out diagnostiziert und ihn zur Kur schickt. Fickel denkt sich, warum in die Ferne schweifen, wenn Oberhof, das er aus  seiner Zeit als Anschieber des Bobs Oberhof II kennt, so nahe liegt. Nur blöd, daß direkt nach seiner Ankunft ein Mord im Eiskanal geschieht und sein alter Freund Manfred Kornhaß unter Verdacht gerät. Obendrein ist es seltsam, daß kurz zuvor ein anderer Kufensportler in Oberhof Selbstmord begangen hat. Irgendwas stinkt in Oberhof zum Himmel!

Meine Meinung:
Mit dem zweiten Band führt der Autor den Leser in die Welt des Bobsports, eine Disziplin, die ich mir zwar immer gerne im Fernsehen angeschaut habe, war aber nicht so den Hintergründen vertraut. Das hat sich mit diesem Buch geändert: der Leser erfährt viel Wissenswertes aus der Vergangenheit und Gegenwart des Kufensports. Aber auch große kulturelle Fragen, wie das Quetschen oder Schneiden von Kartoffeln werden beantwortet.

Natürlich kommt aber auch der Mordfall nicht zu kurz, ich hatte zwar einen heißen Kandidaten als Täter im Verdacht, den ich aber wieder fallen gelassen habe, bis mich der Autor mit einer völlig unerwarteten Wendung zum Schluß überrascht hat. Der Fickel rutscht eher unfreiwillig in die Mordgeschichte rein, aber er schnappt hier und dort mal was auf und schließt daraus seine eigenen Schlüsse. Wie auch in „Herrentag“ ergänzt er sich wieder hervorragend mit Kriminalrat Recknagel, der mit seiner Chefin, der Oberstaatsanwältin – und Fickels Exfrau – Gundelwein sein Päckchen zu tragen hat.

Die Gundelwein hat in Oberhof sowieso Blut geleckt: sie glaubt nicht an den Selbstmord des Bobfahrers, auch wenn alle Zeichen dafür sprechen, und vermutet, daß die Oberhofer Immobiliengesellschaft Gelder im großen Stil verschwinden läßt. Und wer die Gundelwein kennt, weiß, daß sie nicht lockerläßt, wenn sie Unrecht wittert - wie ein Terrier, der sich im Bein verbeißt.
Vor allem, wenn ihr Intimfeind Kminikowski die Finger im Spiel zu haben scheint.

Mich hat auch der zweite Fall des Fickels köstlich unterhalten, neben dem Kriminalisieren konnte ich wieder über die Gags lachen, mit denen der Autor nicht nur die Oberhofer liebevoll auf den Arm nimmt. Ich hoffe sehr, daß es noch weitere Bücher über den Fickel geben wird und der Autor ihn von seiner Hollywoodschaukel und seiner Kakteenzucht loseisen kann.

Zur Leserunde:
Unsere gemeinsame Bobfahrt hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Lieber Henner, dir herzlichen Dank für deine tolle Beglelitung und ich hoffe, es klappt mit weiteren Fällen für den Fickel. Und ich würde mich freuen, wenn wir uns dann hier wieder lesen würden  :winken:

Meine Rezension erscheint bei:
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« Letzte Änderung: 11. Dezember 2014, 12:23:28 von odenwaldcollies »
Liebe Grüße
Karin

Offline Henner

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Liebe Leserunde, auch ich möchte mich herzlich bedanken, insbesondere für die freundlichen Rezensionen, aber vor allem auch für die anhaltend fröhliche Atmosphäre! Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht. – Auch im Namen vom Fickel darf ich sagen, wir beide freuen uns auf ein Wiedersehen- bzw. –lesen, wenn er sich denn endlich zu neuen „Heldentaten“ aufrafft. Bis bald – auf gut Deutsch: See you soon! Henner

Offline odenwaldcollies

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Wie beim ersten Band klappt auch diesmal nicht die Freischaltung der Rezension bei Amazon, ich habe eben mal eine Mail hingeschickt, wo das Problem liegt.
Liebe Grüße
Karin

Offline Henner

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Interessant! Ähnliche Probleme wurden mir auch schon von anderer Seite zugetragen. >:( Mit Amazonen hat's der Fickel ja nicht so, wird er etwa deshalb boykottiert…? – Jedenfalls danke für die Info, ich werde zu dem Thema auch gleich mal ne Eingabe schreiben. 

Offline odenwaldcollies

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Jedenfalls danke für die Info, ich werde zu dem Thema auch gleich mal ne Eingabe schreiben.

Das ist vllt. kein Fehler, ich habe bisher noch nichts gehört und freigeschaltet ist auch noch nichts.
Liebe Grüße
Karin

Offline Suse

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Das Problem liegt daran, dass Rezensionen, die Worte wie "Fick" oder "Sex" oder "Porno" enthalten, generell von Amazon nicht freigeschaltet werden. Das hatte ich schon bei einigen Büchern (nein, ich hatte keine obszöne Rezension verfasst. Das Buch hießt aber z.B. "Mindfuck Stories" Da musste ich erst mal alles zensieren, damit die Rezi freigeschaltet wurde :winken:
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Offline odenwaldcollies

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Also gut, ich habe die Rezension bei Amazon nochmall einigestellt, aber Fickel mit F. abgekürzt. Nun ist sie freigeschaltet.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Ein bissel Stress hat der Fickel ja schon, seit er so berühmt geworden ist. Plötzlich drohen Klienten von allen Seiten mit Mandaten. Kein Wunder, daß sein Arzt bei ihm einen Burn-Out diagnostiziert und ihn zur Kur schickt. Fickel denkt sich, warum in die Ferne schweifen, wenn Oberhof, das er aus  seiner Zeit als Anschieber des Bobs Oberhof II kennt, so nahe liegt. Nur blöd, daß direkt nach seiner Ankunft ein Mord im Eiskanal geschieht und sein alter Freund Manfred Kornhaß unter Verdacht gerät. Obendrein ist es seltsam, daß kurz zuvor ein anderer Kufensportler in Oberhof Selbstmord begangen hat. Irgendwas stinkt in Oberhof zum Himmel!

Meine Meinung:
Mit dem zweiten Band führt der Autor den Leser in die Welt des Bobsports, eine Disziplin, die ich mir zwar immer gerne im Fernsehen angeschaut habe, war aber nicht so den Hintergründen vertraut. Das hat sich mit diesem Buch geändert: der Leser erfährt viel Wissenswertes aus der Vergangenheit und Gegenwart des Kufensports. Aber auch große kulturelle Fragen, wie das Quetschen oder Schneiden von Kartoffeln werden beantwortet.

Natürlich kommt aber auch der Mordfall nicht zu kurz, ich hatte zwar einen heißen Kandidaten als Täter im Verdacht, den ich aber wieder fallen gelassen habe, bis mich der Autor mit einer völlig unerwarteten Wendung zum Schluß überrascht hat. Der Fickel rutscht eher unfreiwillig in die Mordgeschichte rein, aber er schnappt hier und dort mal was auf und schließt daraus seine eigenen Schlüsse. Wie auch in „Herrentag“ ergänzt er sich wieder hervorragend mit Kriminalrat Recknagel, der mit seiner Chefin, der Oberstaatsanwältin – und Fickels Exfrau – Gundelwein sein Päckchen zu tragen hat.

Die Gundelwein hat in Oberhof sowieso Blut geleckt: sie glaubt nicht an den Selbstmord des Bobfahrers, auch wenn alle Zeichen dafür sprechen, und vermutet, daß die Oberhofer Immobiliengesellschaft Gelder im großen Stil verschwinden läßt. Und wer die Gundelwein kennt, weiß, daß sie nicht lockerläßt, wenn sie Unrecht wittert - wie ein Terrier, der sich im Bein verbeißt.
Vor allem, wenn ihr Intimfeind Kminikowski die Finger im Spiel zu haben scheint.

Mich hat auch der zweite Fall des Fickels köstlich unterhalten, neben dem Kriminalisieren konnte ich wieder über die Gags lachen, mit denen der Autor nicht nur die Oberhofer liebevoll auf den Arm nimmt. Ich hoffe sehr, daß es noch weitere Bücher über den Fickel geben wird und der Autor ihn von seiner Hollywoodschaukel und seiner Kakteenzucht loseisen kann.

Zur Leserunde:
Unsere gemeinsame Bobfahrt hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Lieber Henner, dir herzlichen Dank für deine tolle Beglelitung und ich hoffe, es klappt mit weiteren Fällen für den Fickel. Und ich würde mich freuen, wenn wir uns dann hier wieder lesen würden  :winken:

Meine Rezension erscheint bei:
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