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Bernhard Stäber - Kein guter Ort / Re: 02 - Kapitel 11 - einschl. Kapitel 20
« Letzter Beitrag von Caren am Heute um 05:18:58 »
Was mir noch aufgefallen ist: Der Mann, den die beiden Frauen an der Tankstelle nach dem Weg gefragt haben, hieß Steinsvik. Wie Valerie. Das kann kein Zufall sein.....
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Mir ist Lian dort am Grund des Meers auch sympathisch geworden. Als er aufgeben wollte, aber dann daran gedacht hat, dass alle seine Freunde kämpfend gestorben sind, hat mir dieser Beweggrund richtig gut gefallen.
Vor allem, da von diesen niemand mehr lebt, für die er kämpfen müsste, aber er sich trotzdem durchbeißt! Das fand ich beeindruckend! :klatschen:

Das hat mir auch sehr gut gefallen. Er gibt nicht auf und möchte an dieser Stelle nicht so enden. Da ist er mich auch noch sympathischer geworden. Auch wenn ich ihn vorher schon ganz gerne mochte :-)
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In diesem Abschnitt ist wieder einiges los. Natürlich erwischt es direkt den armen Canzo. Ich hatte ja schon vermutet, dass er mehr zum Kanonenfutter degradiert wird. Und einfach so in zwei Hälften zerteilt....das ist schon fies. Und jetzt ist Lian erstmal wieder allein. Zum Glück scheint Smett ein guter Kerl zu sein. Solange er sich nachher nicht als ein Long John Silver entpuppt... Auf jeden Fall bekommt er glaube ich mehr mit, als man auf den ersten Blick von ihm vermuten würde.

Hanon'Kas Fähigkeiten, das Wetter zu beeinflussen, finde ich sehr spannend. Irgendwie sehe ich in meiner Vorstellung von ihm immer einen Dunkelelfen wie Drizzt Do'Urden vor mir  ;D

Und als wäre der Tod von Lians Freund nicht schon schlimm genug, geht er auch noch über Bord. Wobei er wirklich unverschämt viel Glück hat, sich nicht alle Knochen zu brechen. Allerdings fand ich die Vorstellung dieser großen schleimigen Pilze ziemlich eklig.
Es erstaunt mich auch, dass Lian bisher noch keinen Kreaturen dort unten begegnet ist.
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Damit habt ihr beide wahrscheinlich auch recht! Dass mir die Idee gekommen ist, dass Bergen und das, was wohl bald in Telemark geschehen wird irgendwie zusammenhängen, mag zum einen mit der Ausführlichkeit zu tun haben, die dem Bergen-Schauplatz gewidmet wird, und zum anderen, dass ich das aus den meisten Krimis, die ich gelesen habe, so kenne: alles ist irgendwie in den jeweiligen Fall/die Fälle involviert....

Wobei, möglich ist es natürlich schon, dass sich vielleicht doch noch zufällig eine Verbindung herauskristallisiert.
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Nach allem, was man von Tochter Janne bis jetzt gelesen hat ( tauchte sie übrigens auch in den beiden ersten Bänden auf? ), scheint sie noch nicht einmal das Wort "Verantwortung" zu kennen! So hat es mich nicht überrascht, dass sie Karis Auto gestohlen hat. Gewundert hat mich nur, dass letztere und Arne offensichtlich nichts gemerkt haben und ihr noch nicht auf den Fersen sind...

Ich glaube nicht, dass sie bisher schon einmal aufgetaucht ist - jedenfalls kann ich mich nicht an sie erinnern. Kari hat sie auf der Toilette wohl auch das erste Mal gesehen.

Tja - was mag ihr da wohl unters Auto gelaufen sein!? Spielt nicht das Spirituelle eine gewisse Rolle in dem Krimi! Kann nicht Arne Dinge vorausahnen oder Bilder von zukünftigen Ereignissen sehen? Ein Phantom? Oder hat ihr ganz einfach ihre Droge etwas vorgegaukelt, was nicht real ist?
Und außerdem sollte man nicht vergessen - die Rabenschlucht IST unheimlich....

Ulrike, mit dem letzten Satz hast du so was von recht. Ich dachte ja auch an einen Geisterfuchs, angeblich soll es ja dort spuken  ;D Aber dass es womöglich eine Halluzination wegen dem Crystal war, darauf bin ich noch gar nicht gekommen - wer weiß ...
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Leserunden mit festem Termin / Re: 09/2017 Selim Özdogan - Wo noch Licht brennt
« Letzter Beitrag von Papyrus am Gestern um 22:25:04 »
Schade, aber natürlich verständlich  :(
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Hallo zusammen,

eine kleine Bemerkung zum Duzen: ich fand es tatsächlich alles andere als einfach, die typisch norwegische Art, sich anzureden, für deutsche Ohren und Lesegewohnheiten passend umzusetzen. Auf Norwegisch würde ich sogar die momentane Ministerpräsidentin, selbst wenn ich mich noch nie zuvor mit ihr unterhalten hätte, mit "Erna" anreden. Ins Deutsche kann ich das aber so nicht eins zu eins übertragen, weil das für deutsche Ohren völlig befremdlich wirken würde. Wenn ich also in einem norwegischen Krimi, den ich auf Deutsch schreibe, einen Kommissar einen Verdächtigen verhören lasse, dann redet er ihn in einer so offiziellen Situation mit "Sie" an - das "du" wäre hier nicht angebracht - es sei denn, es handelte sich um einen altbekannten Kriminellen und die beiden hätten sozusagen schon eine gemeinsame Geschichte. Dann könnte ich mir auch ein "du" vorstellen. Ihr seht, es sind keine einfachen Entscheidungen, und ich habe mir bestimmte Dialoge in der "Du"- wie auch in der "Sie" - Variante laut vorgelesen und dann entschieden, was im Einzelfall für meine Ohren besser klang.

Herzliche Grüße
Bernhard
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Meine Moby Dick-Erfahrung ist lange her und ich genieße den Drachentöter trotzdem ganz arg doll. Ich denke also nicht, dass ihr da was aufholen müsst!
Also ich kenne nur eine Zusammenfassung der Geschichte, und vielleicht habe ich irgendwann auch mal eine Verfilmung gesehen. Grundsätzlich denke ich aber, dass man sich nicht die Mühe machen muss, diesen dicken Schinken zu lesen.
Im letzten Jahr habe ich auch "Das Gleismeer" von China Melville gelesen. Das greift auch die Geschichte von Moby Dick auf.

EDIT:
Was ich noch vergessen habe, zu erwähnen:
Ich fand Lians Reaktion auf die Fragen nach seinem Vater vollkommen übertrieben. Als ob der andere ihn persönlich beleidigt hatte. Selbst wenn man nichts preisgeben möchte, muss man doch nicht gleich so heftig reagieren, oder?
Das hat mich auch gewundert. Gerade so eine Reaktion macht ihn doch verdächtigt. Er hätte sich auch einfach einen Namen ausdenken können. Aber wie kam der Typ (hab gerade seinen Namen vergessen) wohl auf den Namen seines Vaters? Ob er ihm wirklich so ähnlich sieht?
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Was mich nun, gegen Ende des Buchs, zu der Frage bringt, ob meine Taktik funktioniert hat, etwas Distanz zwischen die Leserschaft und die Wilden zu bringen. Also: Seid Ihr emotional auf der Seite des Klingenrauschs, oder haltet Ihr es mit den kannibalistischen Naturburschen, die ihren Wald verteidigen?

Hm, ich sehe die Wilden eigentlich auch als Opfer ihrer Schamanen, die aus ihnen diese Mischwesen erzeugt haben und sie dadurch erst zu Kannibalen gemacht haben. Wären sie reine Menschen geworden, wäre es dazu doch nicht gekommen, wenn ich es richtig verstanden habe.
Ich hatte es in meinem Beitrag schon mal geschrieben: es wäre interessant zu wissen, wie denn die Wiedergeborenen wären, wenn die Schamanen nicht reingepfuscht hätten. Wobei, bis zu Horolds Amtsantritt hat es ja zwischen den Wilden und den Klaataler doch ganz gut geklappt, erst jetzt, als Horold den Wilden den Traumsaft entreißen will, kam es zu diesen heftigen Konflikten. Das würde doch bedeuten, dass sie in die Verteidigungshaltung gedrängt wurden und jetzt zurückschlagen.

Aber ich gebe zu, mir sind Gonter & Co. näher als die Wilden und daher hoffe ich schon, dass der Klingenrausch im Endeffekt einigermaßen unbeschadet aus der Sache rauskommt.
Und ich finde diese Chimären widernatürlich, zumal die Schamanen u.a. dafür Kinder als Grundlage genommen haben. Daher wäre es vllt. nicht schlecht, wenn es diese Mischwesen nicht mehr geben würde. Aber was würde dann mit dem schutzlosen Herz des Waldes geschehen? Ich möchte auch nicht, dass Eivora und Horold es nur für sich ausbeuten. Ebenso bin ich nicht scharf darauf, dass die Feen in Zukunft in großem Stil ausgepresst werden.

Ich frage mich gerade, was geschieht denn eigentlich mit den toten Mischwesen, werden sie durch die Ranke irgendwann wiedergeboren? Gibt es vllt. eine Möglichkeit, diesen Kreislauf zu unterbrechen? Eigentlich gehört die Ranke nicht in die Wirklichkeit, finde ich. Und die Feen sollten am besten gleich mitverschwinden, dann werden sie nicht ausgepresst und die Süchtigen müssen sich endlich mit ihrer Sucht auseinandersetzen.

Vermutlich habe ich es schon erwähnt: Bratz haben wir meiner Lektorin zu verdanken. Ursprünglich war seine Rolle von einer alten Katze namens Maunz ausgefüllt, aber meine Lektorin meinte, mit einer Katze hätte man in Söldnergold zu viel Mitleid gehabt. Deswegen musste der Beo ran.

Daher hoffe ich jetzt, dass du Bratz am Leben lässt - sozusagen als Geschenk an deine Lektorin, dafür, dass "Grünes Gold" ihr letztes Projekt war  ;D

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Ich bin auch dabei, gerne mit Verlosung.
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