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Was ich nicht so ganz verstehe - was hat es zu bedeuten, dass der Pfarrer Richard immer wieder auffordert, zur Beichte zu gehen bzw. ein Gespräch mit dem  Geistlichen zu suchen? Das leuchtet mir nicht ein.




Für mich gibt es da nur eine einzige Erklärung, die mir einigermaßen logisch erscheint:
Hochwürden ( ebenso seltsam wie die restlichen Dörfler! ) findet nicht gut, was da gegen Richard im Gange ist. Er möchte ihm eigentlich sagen, was los ist, traut sich, verquer wie er ist, aber nicht offen. Womöglich braucht er dazu den Schutz des Beichtgeheimnisses!? Das gilt zwar erstmal für den Beichtvater selber, - aber andererseits, was im Beichtstuhl gesagt wird, fällt unter das Siegel der Verschwiegenheit und dieses gilt für beide Seiten.
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Robert Corvus - Feuer der Leere / Re: 10: Seite 479 - Ende (Kap. 11 + 12)
« Letzter Beitrag von Janesway am Gestern um 22:34:11 »
Haha! Rick kommt gar nicht mehr vor!  ;D

Hatte fast erwartet, dass Rila auf einmal Mutter auch in ihrem Fleisch hört, spätestens nachdem sie auch den Rotraum erlebt. Auf jeden Fall will sie ihr Bewusstsein ebenso erweitern wie es Ugron ihr vormachte.
Ob die Squid ihr Potential erkannt hat und sie deshalb auserwählte und rettete? Oder hörte sie Rilas Einsamkeit im All? Dieselbe Einsamkeit, die die Squid so lange empfand.

Ob die Admiralin wirklich glücklich damit ist, welche Partnerwahl ihre Kinder getroffen haben, das sei mal dahingestellt. Die Vernunft sagt ihr aber, dass die Menschheit die besten Überlebenschancen hat, wenn sie möglichst viele verschiedene Wege beschreitet und das gilt eben auch für ihre Kinder.

Starn und Prijatu wünsche ich alles Glück, auch als Familie. Langfristig gesehen sehe ich aber hier das Problem, dass man wie in Gefangenschaft lebt durch die ewig nötige Tarnung.

Das Einflechten von Ohm und auch andere Stellen, in denen Bezug zu früheren Büchern genommen wird, finde ich eine wirklich tolle Idee. Dachte aber, dass es hier einmalig der Fall wäre. Dass es bei anderen Büchern auch so ist, hat ja schon fast den Charakter unterschwelliger Schleichwerbung.  :totlach:

Bisher habe ich noch keine Antwort dazu gelesen, ob es bei dem Einzelband bleibt. Ich fände es schade, bei dem schön erdachten Universum. Man könnte auch komplett losgelöst eine ganz andere Geschichte erzählen. Es sind ja noch genug Schiffe unbekannt geblieben. Oder man startet mit den Menschen, die ihre Spuren auf Cochada hinterließen. Alles möglich und ich bin gespannt. :-)

Menschsein ist das, was wir jetzt sind. Würden wir uns wie die Esoxianer und die Zoeliker weiterentwickeln, dann müsste man ab einem gewissen Punkt wohl wirklich aufhören vom Homo sapiens sapiens zu sprechen, sondern müsste von einer neuen Evolutionsstufe sprechen.

Wir wurden ja noch vor Start der Leserunde gefragt, auf welches Schiff wir uns denn gerne begeben würden. Wie schaut es denn jetzt bei euch aus? Wo würdet ihr euch wiederfinden? Vielleicht sogar auf Cochada?
Ich bleibe bei meiner Wahl: die ESOX. :-)

Ich gebe es zu, offene Enden mag ich nicht sonderlich. Ja man kann sich alles schön weiterdenken, aber man weiß es dann eben nicht sicher, ob es wirklich so gekommen ist, das stört mich doch sehr.^^ Mit dem Ende von "Feuer der Leere" kann ich nun aber doch gut leben. :) Jeder hat zumindest für sich seinen/ihren Platz gefunden.

Mich würde noch interessieren, wie es zu dem Titel kam. Stand er schon mit der Idee fest, entstand er im Schreibprozess oder wurde erst nach Fertigstellung des Manuskripts nach dem passenden Titel gesucht?
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Robert Corvus - Feuer der Leere / Re: 09: Seite 425 - Seite 478 (Kap. 10)
« Letzter Beitrag von Janesway am Gestern um 21:25:05 »
Ob er wirklich eine neue Squid schafft, das wird noch interessant. Und mit welcher bleibt er dann verbunden? Mit beiden? Das wären dann schon ganz schön viele Stimmen im Kopf.
Wie schätzt Ihr seine Chancen ein, eine solche Geburt zu überleben?

Ich schätze Ugrons Chancen, die Geburt seines Kindes zu überleben, noch ganz gut ein. Immerhin hat er den Rotraum auch überlebt. Für die Geburt wird er wahrscheinlich auch extra gestärkt werden über seine Veränderungen. Ob er danach wohl wieder ganz zu dem Ugron wird, der er vor seiner Schwangerschaft war?

Rilas Raumkampf erinnerte an den ersten Abschnitt, war aber weitaus angenehmer zu lesen.
Glaubt Ihr, das liegt daran, dass diese Szenen anders beschrieben waren - oder daran, dass Ihr durch ein paar hundert Seiten Feuer der Leere gestählt seid?

Von beidem etwas. Klar kam man mit den Begriffen jetzt am Ende des Buches einfacher klar, sie fanden sich aber auch nicht in ähnlicher Ballung (bilde ich mir zumindest ein).

Ob Rila Ugron noch lieben kann? Keine Ahnung, aber ihr eigenes Kind kommt anscheinend ja auch nach dem Vater, sie muss also in gewisser Weise eh damit leben, wenn sie ihr Kind nicht verstößt, was ich nicht glaube.
Eine andere Frage ist, inwieweit sie ein solches Kind erziehen kann, das Fähigkeiten besitzen wird, die ihr völlig fremd sind.
Wenn sie es schon nicht selber austrägt, wer sagt, dass sie es dann selber erzieht? Die Außeneinsätze im Jäger können - wie sie selbst sagte - über sehr lange Zeiträume gehen und sie wird weiter als Soldatin tätig sein wollen schätzungsweise.

Koichis Aktion wirkte ziemlich dumm, dafür dass er so intelligent war.
Intelligenz ist keine generelle Fähigkeit, sondern bezieht sich immer auf einen Kontext. Es gibt ja auch viele hochintelligente Leute, die dennoch Kettenraucher sind - obwohl man leicht einsehen kann, dass das Kettenrauchen nicht eben schlau ist. Koichy ist ein mathematisch-logisches Genie, aber vom Soldatenberuf mit seinen Kampfeinsätzen hat er keine Ahnung.
Ahnung hin oder her. Normalerweise sollte einem der Menschenverstand soweit sagen, dass es nicht besonders klug ist, einfach aus seiner Deckung zu rennen und wild um sich zu schießen. Das wirkt wie ein letzter Verzweiflungsakt. Mir gefällt die Idee, dass seine Emotionen auf einmal alles überlagerten und er damit nicht umzugehen wusste (Vulkanier lassen grüßen).
Intelligenz ist  - so wie ich es früher in Päda gelernt habe - schon eine Fähigkeit, und zwar die, sein Wissen situationsangepasst möglichst erfolgreich zu benutzen. Was bringt es einem, wenn man viel im Kopf hat, aber es nicht sinnvoll/intelligent anzuwenden weiß. In dem Sinne agierte Koichi in dem Moment nicht intelligent, bei den Astridenzentrifugen war das ganz anders, aber da hast du Recht, das war eben auch sein Fachgebiet und die nötigen Algorithmen hat er da im Kopf sicher schon x-mal durchlaufen. Genau genommen weiß man also nicht, ob Koichi überhaupt sonderlich intelligent war, sondern nur, dass er einen hohen IQ hatte. Wonach die Kompetenzstufen vergeben werden, wird ja nicht weiter definiert.

Ich hatte schon Angst, dass Robert diesmal ein Buch ohne Gemetzel geschrieben hat ;)
In dieser Hinsicht besteht keine Gefahr.  ;D
Es war aber schon alles sehr unblutig. Sprühverband druff un jut.^^
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Robert Corvus - Feuer der Leere / Re: 09: Seite 425 - Seite 478 (Kap. 10)
« Letzter Beitrag von Bernard am Gestern um 19:46:01 »
Wollt ihr meine Antwort auf die Frage hören? Hoffnung ohne Vernunft? -> Kara.  :D
Ja, die hätte diese Antwort ebenfalls geben können.  ;)

Ob er wirklich eine neue Squid schafft, das wird noch interessant. Und mit welcher bleibt er dann verbunden? Mit beiden? Das wären dann schon ganz schön viele Stimmen im Kopf.
Wie schätzt Ihr seine Chancen ein, eine solche Geburt zu überleben?

Rilas Raumkampf erinnerte an den ersten Abschnitt, war aber weitaus angenehmer zu lesen.
Glaubt Ihr, das liegt daran, dass diese Szenen anders beschrieben waren - oder daran, dass Ihr durch ein paar hundert Seiten Feuer der Leere gestählt seid?

Ob Rila Ugron noch lieben kann? Keine Ahnung, aber ihr eigenes Kind kommt anscheinend ja auch nach dem Vater, sie muss also in gewisser Weise eh damit leben, wenn sie ihr Kind nicht verstößt, was ich nicht glaube.
Eine andere Frage ist, inwieweit sie ein solches Kind erziehen kann, das Fähigkeiten besitzen wird, die ihr völlig fremd sind.

Koichis Aktion wirkte ziemlich dumm, dafür dass er so intelligent war.
Intelligenz ist keine generelle Fähigkeit, sondern bezieht sich immer auf einen Kontext. Es gibt ja auch viele hochintelligente Leute, die dennoch Kettenraucher sind - obwohl man leicht einsehen kann, dass das Kettenrauchen nicht eben schlau ist. Koichy ist ein mathematisch-logisches Genie, aber vom Soldatenberuf mit seinen Kampfeinsätzen hat er keine Ahnung.

Ich hatte schon Angst, dass Robert diesmal ein Buch ohne Gemetzel geschrieben hat ;)
In dieser Hinsicht besteht keine Gefahr.  ;D
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Robert Corvus - Feuer der Leere / Re: 07: Seite 315 - Seite 374 (Teil Kap. 8)
« Letzter Beitrag von Bernard am Gestern um 19:32:32 »
Und ich fand das erst eine recht harmlose Idee und irgendwie passend, dass ein kalmarähnliches Wesen im Ozean baden möchte
Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. :jakka:
Ich hatte gehofft, dass die Absicht, ein Bad zu nehmen, harmlos klingt. Ist sie ja auch - das Problem liegt nur in den Dimensionen der SQUID. Erst diese Kombination führt zur Katastrophe.

Bei den Szenen, in denen beschrieben wird, wie der Gigant aus dem Wasser in den Himmel aufsteigt, hatte ich wieder gewaltiges Kopfkino; die Szene habe ich mir zweimal durchgelesen, um sie mir auf der Zunge zergehen zu lassen.
:freu:

Interessant finde ich seine Überlegungen, was mit Ugrôn geschehen sein könnte, ob Mutter etwas in ihm geweckt hat, das in jedem Menschen schlummert.
Davon hängt ja auch ab, ob Ugrôn sich von seinem Menschsein entfernt - oder ob er im Gegenteil den Weg zum "wahren Menschsein" konsequent beschreitet, wie eine Kaulquappe, die zu einem Frosch wird, weil es in ihr angelegt ist.

Warum wendet sich der Gischama-Konzern jetzt plötzlich gegen die Menschen?
Eine berechtigte Frage ... nicht alles ist, wie es scheint.  ;)

Wobei mich schon überrascht, dass die Erhebung planetenweit erfolgt, d.h. würde ja bedeuten, dass sich die Konzerne diesmal womöglich einig sind.
Er sagt: "Wir haben planetenweite Unruhen." Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass es eine koordinierte Aktion ist - es könnte auch sein, dass an vielen Stellen unabhängig voneinander Widerstand aufflammt.
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Das es ihr eigener Vater ist, der sie entführt hat darauf ist aber glaub ich keiner gekommen.
Doch ich in Abschnitt 2  8). Wobei es mehr ein wildes Herumwerfen von Theorien war. Gewusst hab ich's natürlich nicht  ;D.

Was mir auch gut gefallen hat ist wie die verschiedenen Begabungsstufen dargestellt wurden. Sie werden zwar Kategorisiert, aber wie ich finde nicht gewertet. Jeder Schüler wird gefördert um sein volles Potential ausschöpfen zu können.
Das gefällt mir auch, dass nicht nur die übernatürlichen Fähigkeiten gefördert werden, sondern auch "Normalos" ihren Platz an der Schule haben.

Dass ihr das Manipulieren von Menschen zuwider ist, passt sehr gut zu ihrem Charakter und macht sie nur noch sympathischer.
Es spielt bestimmt zusätzlich eine Rolle, dass sie selbst so viel manipuliert wurde. Das kann ich sehr gut verstehen, wenn man das dann nicht machen möchte. Ich finde sie dadurch auch sympathischer. Schließlich könnte sie ihre Fähigkeit auch gut zu ihrem Zweck ausnutzen.

Arvid ist aber auch nicht ganz ohne, immerhin hat er den Keller vermint und damit auch jede Menge Tote in Kauf genommen.
Das gefällt mir auch gar nicht, zumal er sicher wusste oder vermutete, dass einige Schüler in dieser Bruderschaft sind, die nicht vollständig eingeweiht sind.

Ebenso wie die Erklärung nach Sinn und Aufgabe von Nadir und Arachne... oder hab ich am Anfang etwas überlesen?
Wurde nicht gesagt, dass Nadir gerne eine Weltordnung schaffen möchte, die natürlich von Nadir selbst bestimmt und geleitet wird? Und mit Viktor als Anführer kam wohl auch noch dazu, dass sie einen Supermenschen erzeugen wollten. Vielleicht um diesen und nachfolgende zur Durchsetzung der Ordnung zu nutzen? Und Arachne scheinen einfach nur für individuelle Entfaltung bzw. Freiheit in jeder Hinsicht zu sein. Nadir würde das sicher als "Chaos" bezeichnen^^.

Vor dem Unfall wollte Liv´s Mutter schätze ich mal gar nicht das sie etwas weiß. Und danach ist sie ja direkt von ihrem Vater entführt worden und dann postwendend auf die Insel geschickt worden. Gelegenheit zu sprechen war da glaub ich nicht mehr. Oder habe ich irgendwas übersehen?
Dass die Mutter vor dem Unfall nichts gesagt hat, kann ich noch nachvollziehen. Nach dem Unfall sieht das ganz anders aus. Die Situation erfordert es. Außerdem hat die Mutter Liv zur Schule geschickt. Es lag also in ihrer Hand, wann Liv dort ankommt. Sie hätte das ja auch noch einen Tag hinauszögern können oder wäre nachgekommen, um beim ersten Gespräch von Liv mit dem Schulleiter zusammen mit ihm, entsprechende Erklärungen abzugeben.
Ich sehe das also ähnlich wie Pelikanchen. Wenigstens ein paar grundlegende Infos wären hier logisch gewesen.

Aber sie dachten bestimmt, sie könnten sie auf Aranea Hall beschützen, und wollten ihr keine Angst machen.
Problem ist hierbei nur, dass der Schulleiter und seine Leute schon Personal und Schüler verdächtigt haben, Nadir anzugehören (siehe Seite 368). Wie kann man dann davon ausgehen, dass sie dort vollkommen sicher ist, ohne sie die ganze Zeit aktiv zu bewachen? Eine kleine Vorwarnung wäre hier angebrachter gewesen.

Jemand der so irres Gedankengut sich zu Eigen gemacht hat, hat wahrscheinlich auch die Zeit um zu warten bis sich ein geeigneter Zeitpunkt ergibt und damit hat sie ihrem Ex-Mann gut zu gearbeitet in allen Belangen der Familie.

Mit 16 Jahren ist sie kein Kleinkind mehr, dass man vor allen und jedem schützen kann oder sollte. Zudem Liv in ihrem Freundeskreis ja schon erfahren hat....das nicht immer alles gut läuft im Leben.
Genauso sehe ich das auch.
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Robert Corvus - Feuer der Leere / Re: 10: Seite 479 - Ende (Kap. 11 + 12)
« Letzter Beitrag von Hirilvorgul am Gestern um 19:26:22 »
Und da hat uns der Herr Corvus doch tatsächlich ein Friede-Freude-Eierkuchen-Ende beschert. Hach, ich hab ja nicht gewagt dran zu glauben.
Im Ernst: ein wunderbarer, passender und logischer Schluss. Mehr dazu später, wenn ich meine Gedanken ein bisschen besser sortiert habe.
Bleibt auch die Frage, ob es eine "glückliche" Scheidung überhaupt gibt!  :P :D
Gibt es. Ich weiß es  :)

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Das ist ein netter Abschluss, bei dem die größeren Handlungsstränge aufgeklärt werden und Potenzial für eine Fortsetzung besteht. Dabei habe ich aber nicht das Gefühl, dass man hier zu wenig erfahren hat. Zumindest das wichtigste wird geklärt. Natürlich hätte ich mir hier und da etwas mehr gewünscht.
Mir hat nur die Struktur von dem Ende nicht gefallen. Erst der Showdown und dann im Anschluss alle Erklärungen gebündelt. Mir wäre es lieber gewesen, wenn ein paar Dinge schon vorher aufgelöst worden wären.

Livs Fähigkeit finde ich cool :) und auch die Anwendung mit Hilfe des Spinnennetzes. Etwas schwer vorstellbar, wie man damit steuert, was man eigentlich tut, aber ansonsten ist es toll.

Ein bisschen schade, dass man nur so wenig von den Fähigkeiten im Allgemeinen mitbekommen hat. Ein 2. Band wäre hier genau richtig, denn dann dürften diese sicher viel mehr Raum einnehmen. Mir wäre also etwas mehr Fantasy lieber gewesen  ;D.

Ich war etwas geschockt, wie kaltherzig der Vater gegenüber Liv ist. Vatergefühle scheinen hier wohl gar nicht vorhanden zu sein. Liv ist mit ihren Fähigkeiten nur eine Schachfigur und wenn nötig, kann die auch geopfert werden  >:(.

Ich finde es immer noch verwerflich, dass niemand mit Liv vorher geredet hat. Man hätte nicht einmal ins Detail gehen müssen, aber wenigstens irgendwas, um sie nicht völlig ahnungslos zurück zu lassen. Mindestens die Familienverhältnisse (Aufgrund der Ähnlichkeit von Kaj war das doch vorprogrammiert, dass das herauskommt oder zumindest Verwirrung stiftet. Spätestens der Professor hätte das nachholen sollen, als er die Ähnlichkeit gesehen hat, falls er tatsächlich nicht davon wusste.) und eventuell die grobe Situation, dass sie in Gefahr ist. Besser wäre es natürlich gewesen, ihr alles zu erzählen, aber da kann ich mir gut vorstellen, dass das je nach Situation jeder anders sieht. Nur warum ihr gar nichts gesagt wurde, ergibt für mich keinen Sinn.
Und die Hypnosen heiße ich weiterhin nicht gut, genauso wie einige andere Mittel, die angewandt wurden. Ich bin also kein Fan von Arachne oder zumindest von den Führungspersonen. Ich finde den Verein nur besser als Nadir, aber das war es auch schon.

Das Mysterium rund um das Bild an der Decke der Bibliothek finde ich toll und danke, Susanne, dass das noch einigermaßen aufgelöst wurde. Das war mir wichtig :). Jetzt würde ich gerne ein Buch von irgendeinem Arachneanhänger mit Forscherdrang lesen, um so viel wie möglich zur Entstehung und allem drumherum zu erfahren  ;D.

Was mich immer noch interessieren würde: Wer waren die beiden Unbekannten am Anfang von Kapitel 15? Sollten das wirklich Malik und Jayce gewesen sein? Wenn ja, dann finde ich, passt das nicht zu Malik. Nicht, wie er sich vorher und auch hinterher verhalten hat. Malik war die ganze Zeit von der Sache überzeugt und zweifelte nicht mal am Ende, als alles aus unserer Sicht den Bach herunterging. Der war doch voll dabei. Aber an dieser Stelle gibt es auch bei ihm Zweifel. Das verstehe ich einfach nicht. Genauso wie den Teil:
Zitat
"Was wäre die Alternative" - "Das zu tun, was man uns sagt." [...] "Immer diese Weiber", sagte er nach einer Weile. "Sie bringen alles durcheinander. Deine genauso wie meine."
Den ersten Teil verstehe ich gar nicht. Das klingt so, als würden die beiden einen eigenen Plan verfolgen und nicht nur das tun, was andere von ihnen verlangen. Der 2. Teil ist nicht besser. Wenn das Kaj und Liv sind: Liv verstehe ich als Unruhestifter. Aber Kaj? Kaj war für Nadir unwichtig und zudem war sie doch in keiner Position, ihnen irgendwie dazwischenzufunken. Außerdem sehe ich hier nicht, warum es nötig war mit Kaj zusammen zu sein. Man hätte sie doch einfach auch abservieren können und dann wäre das doch kein Problem mehr gewesen  ???.

Mich hat ein wenig gestört, dass Liv und Jayce sehr oft ihren Kuss mündlich einfordern oder ankündigen. Wer macht denn sowas? Das empfand ich die meiste Zeit seltsam und "unnatürlich".

Oh und ich habe folgendes die ganze Zeit vergessen, zu erwähnen: Ich finde insgesamt den Witz bzw. den Sarkasmus in diesem Buch herrlich. Das hat mich sehr gut unterhalten.
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Aber irgendwie auch ein bisschen deprimierend, wenn wir für alle Zeiten die Egoisten im Universum bleiben müssen, um das Überleben unserer Spezies zu retten.
Nun ja, so ganz ohne Egoismus gibt es auch keinen Überlebenstrieb. Wenn ich mehr Mitleid mit dem armen hungrigen aus dem Winterschlaf erwachten Bären habe, als mit mir selbst - dann lasse ich mich bei erster Gelegenheit fressen. Möglich, dass es so selbstlose Vertreter unserer Spezies mal gegeben hat - aber die konnten ihre Gene dann nicht weitervererben.  ;D
Das ist schon klar. Aber um in deinem Bild zu bleiben: wenn ich den armen Bären erledigt habe, weil ich Hunger habe, muss ich nicht auch noch seinen Bruder erlegen, nur weil ich es kann. Den kann ich dann für den nächsten Hungrigen übriglassen oder ihm ein einfach ein langes Leben schenken. Und das habe ich gemeint - nicht immer hintenanstehen, aber durchaus auch mal an andere denken.


Meine Gedankengänge gehen in die gleiche Richtung! Wie die vieler anderer Menschen, die ich kenne!
Vielleicht ist es, angesichts der vielen Aggressionen auf dieser Erde und des grenzenlosen Egoismus der Mächtigen und der Großkonzerne nun endlich an der Zeit, ein wenig mehr die Tugenden zu pflegen und sie unseren Kindern zu lehren.... Idealismus sehe ich nicht als naiv oder schädlich an!
Und je mehr ich darüber nachdenke, umso näher fühle ich mich inzwischen Kara! Die möchte anders denken und handeln! Ich auch! Und es ist mir ganz gleichgültig, ob man mich dafür verlacht oder mich eine Närrin schimpft....  :)
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Ich bin nun gespannt, was die Cochader mit den Menschen vorhaben und ob es Starn gelingt, sie und auch seine Schwester rechtzeitig zu befreien. Denn wenn Ugrôns Ultimatum verstreicht, will ich nicht wissen, zu was die SQUID fähig sein wird, wenn sie richtig üble Laune bekommt.

Hat die SQUID in all der Zeit, in der sie Menschen ein Zuhause gibt, jemals schlechte Laune gehabt? Hat sie nicht immer das getan, was Menschen am Leben erhielt? Das unerklärliche Verhalten begann schließlich erst, nachdem Ugron in der Leere war.
Und deshalb meine ich, dass sie Ugrons, des immer schrecklicher Werdenden, Stimmungen annimmt. Ihre Liebe zu ihm scheint übermächtig in ihr zu sein! Sie tut alles, um jede kleinste Regung von ihm umzusetzen - und machte ja auch nicht Halt vor dem Töten ( Batuo! ), nur weil Ugrons immense Wut gegen ihn ihr das suggerierte!
Also müssen wir hoffen, dass Ugron sich zusammenreißt und sich auf seine Ratio besinnt....
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