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Es war wiedermal alles weg als ich dachte, der Beitrag sei fertig. Nun also hier noch mal.

Ein toller Abschluss dieses Bandes!

Narrania hat also richtig gelegen mit ihrer erzählerischen Sicht. Beorn bekommt den Punkt. Aber das war wirklich spannend gemacht. Da ist man lange davon überzeugt, dass man den Sieger kennt, bis der wider Erwarten überholt wird und wieder denkt man, der Sieger steht fest und es schlägt nochmal um. Wirklich klasse .
Lailath ist wohl selbst Schuld, dass sie nun das Schwert wieder nicht hat. Warum begeht sie diesen Vertrauensbruch. Ich bin überzeugt, dass die Schiedsrichterin (Shaya natürlich) einen Weg gefunden hätte, der Elfe das Schwert zu überlassen ohne den Punkt für Phileasson zu verlieren. Schließlich war nicht die Rede davon, dass das Schwert nach hause gebracht werden sollte. (bei den Mammuts war es direkt gefordert.) Aber sie hat natürlich immernoch kein Vertrauen zu Nichtelfen. Wieder die elfische Arroganz?

Die Szene mit dem Bruder fand ich sehr berührend (obwohl sie ihn ja nicht berühren kann) Es zeigt sich, dass wir Pardona schon richtig einschätzen. Sie hat ihn nicht erlöst, sondern mal zeitweilig in die Niederhöllen geschickt. (vielleicht empfindet er dann sein jetziges Schicksal nicht mehr ganz so schlimm?) Die Frage ist, ob es Pardonas Grenzen zeigt; weil sie ihn nicht erlösen konnte, oder ob sie es nicht wollte, damit weiterhin ein Schrecken den Zwergenplatz heimsucht.

Allerdings habe ich nicht verstanden, wieso Lailath in all den Jahren keine Spur des Erm Sen gefunden hat, die doch die Recken ziemlich schnell gefunden hatten. Sie mußte ja nicht bei Null anfangen wie diese, es ging nur darum, wohin er als letztes gegangen war. Sie wußte wo ihr Bruder war, sie konnte in die Gedanken der Menschen dringen und Assel war die ganze Zeit da. Auch wieder elfische Arroganz?

Ein guter Trick war es, Nirka schwanger werden zu lassen. Sie hatte viele starke Auftritte, die uns allen Freude bereitet haben, aber auf dem Meer wäre sie als Wolf wohl noch übler dran als in einer Stadt, in der sie sich nicht verwandeln soll. Zumindest glaube ich nicht, dass im Meer Wölfe leben
 
Damit war natürlich auch für Sven die Bedrohung der Seefahrt abgewehrt und die Fische rufen vergeblich Effert an.

Hern’Sen hat sein größtes Erlebnis hinter sich. Für ihn dürfte eine Steigerung kaum möglich sein, als den Helden  zu sehen und sein Leben zu erforschen, nachdem er benannt ist und den er verehrt.
Also logische Aussteiger. Da hätten wir mit drauf kommen können, mindestens mit einem Schwangerschaftstest, hat aber wieder niemand dabei gehabt, was? :D

Dazu kommt – eine Elfe. Überrascht das jemanden? Naja, mich schon, aber ich habe wirklich das Gefühl, dass wir zunehmend Elfen aufnehmen. Wird die Mannschaft am Ende aus Elfen bestehen? Das wohl nicht! Aber es macht mich doch nachdenklich, wie zunehmend Elfen eine Rolle spielen. Oder sollte mich das bei diesem Team nicht wundern? Es gibt da ja einen Spezialisten….
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Allerdings nehme ich ihnen übel, dass sie eine wie Ursa erst sympathisch machen und dann umbringen. Nein, das ist nicht gut,
Liebe Narrania,
bitte bedenke, dass es einen Unterschied dazwischen gibt, was sich Dein Publikum wünscht, und dem, was es will.
Es wünscht, dass es seinen Lieblingen gut geht.
Aber es will fühlen. Lachen, weinen, zittern, jubeln. Und zwischendurch musst Du es zum Weinen bringen, sonst fehlt dem Lachen die Befreiung.

:-[ Ihr habt ja so recht, aber ihr seid eben die Meister. Ich lerne von Euch. :anbet:
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Andreas Brandhorst - Das Erwachen / Re: 2) Kapitel 16 bis einschl. Kapitel 29
« Letzter Beitrag von Rhea am Heute um 20:46:24 »
Mal ganz am Rande gefragt, warum eigentlich diese Angst vor Überwachung? Was sollen die mit all den Daten anfangen? Und wir werden es nicht aufhalten. Ich habe viele Bekannte im Netz wieder gefunden, die ich sonst nicht gefunden hätte. Ja, die blöde Werbung ist lästig, aber die wird auch noch klüger. Ab und zu brauche ich dann nicht zu suchen, weil ich das, was ich möchte, angeboten bekomme.
Wenn ich Veranstaltungen zusammenstellen möchte, wie finde ich die Leute am schnellsten? Wenn es die Technik gibt, dann wird sie sich auch entsprechend entwickeln und mit Angst leben mag ich nicht. Habe ich früher nicht gemacht, als ich von Personen beobachtet wurde und mache ich jetzt nicht. Wir können es nicht verhindern, also müssen wir uns überlegen, ob es einen Weg gibt, damit umzugehen.
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dieser Dörnberg einen solch überzeugten und fast fanatischen Fanclub?


Unterschätze niemals Fans.  :) Ernsthafter ausgedrückt: es ist nicht nur der Status von Dörnberg als Nationalidol, sondern auch das gebeutelte hessische Selbstbewußtsein per se. Sie haben gerade eine Besatzung hinter sich, die sie nicht aus eigenen Kräften wieder los geworden sind. Der alte Kurfürst, der gerade zu Grabe getragen wurde, war mit seiner Mätressenwirtschaft und seinen altertümlichen Marotten (Zöpfe wieder einführen etc.) sogar unter den nicht sehr glorreichen anderen deutschen Fürsten ein Witz. Der neue Kurfürst scheint in seine Stapfen zu treten. Alles ganz und gar nicht gut für die Staatspropaganda. Also legt man auf den makellosen Ruf von Dörnberg doppelten und dreifachen Wert.
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Lerchie und Ysa, ja, Straube hat nie geantwortet. Annette hatte zuerst nicht geschrieben, weil sie für unwürdig, auch nur das zu tun, erklärt worden war, und daher Anna ihr Herz ausgeschüttet und um ihre Vermittlung gebeten, merkte jedoch durch Annas Reaktion schließlich, daß diese nicht nur nicht sympathisierte, sondern im Gegenteil von Anfang an beteiligt gewesen war. Dann unternahm Annette wohl noch einige schriftliche Erklärungsversuche bei Straube selbst, aber hörte nie wieder von ihm.  Ich muß zugeben, daß ich mir mit dem Roman natürlich auch den Wunsch erfüllte, es zu einer Aussprache kommen und Annette erkennen zu lassen, daß er um die “Prüfung” gewußt hatte.
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Danke fürs Mitmachen, Lerchie!

Re: wie weit Arnswaldt und Annette gegangen waren: da die ganze Sache von Arnswaldt kalkuliert war, denke ich, daß er nie so unklug gewesen wäre, Annette zu entjungfern. Das hätte ihn nämlich selbst für die Annette gegenüber feindseligen Haxthausens nach dem Ehrenkodex der damaligen Zeit dazu verpflichtet, sie zu heiraten, sonst hätte das Gesamtfamilienansehen darunter gelitten.  Zumal ja Arnswaldt dem Stand und der Religion nach durchaus als Ehemann in Frage gekommen wäre. Also wird Arnswaldt darauf geachtet haben, gerade so weit zu gehen, daß es Annette später beschämte und kompromittierte, aber nicht so weit, daß es ihn zu irgend etwas verpflichtete. Im ganz expliziten Klartext: Petting, aber keine Penetration, und natürlich auch kein oraler Sex.
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...
Aber glücklicherweise gibt es ja meine allerbeste und allerliebste Buchhandlung und somit kann ich ab dem Wochenende endlich auch mitlesen! :lesen:
 :winken:

So weit sind die anderen noch nicht vorgeprescht. Schön, dass du bald mit von der Partie bist.  :daumen:
 :lesen: :lesen:

Beste Grüße
Andreas
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Andreas Brandhorst - Das Erwachen / Re: 10/2017 Andreas Brandhorst - Das Erwachen
« Letzter Beitrag von ysa am Heute um 17:26:52 »
Leider - das Buch ist bis jetzt nicht angekommen  :(

Aber glücklicherweise gibt es ja meine allerbeste und allerliebste Buchhandlung und somit kann ich ab dem Wochenende endlich auch mitlesen! :lesen:
 :winken:
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Also ehrlich gesagt, finde ich das mehr als unverschämt. So wie wir gelesen haben, hatte Annette an Straube doch geschrieben? Und durch diesen Brief von Anna an ihn, hat er ihr nie geantwortet?

Ich glaube nicht, dass dieser Brief von Anna alleine ausschlaggebend war - aber er hat sicher viel dazu beigetragen, dass Straube nicht geantwortet hat.

Ich finde diese ganze "Lektion" grausam und verwerflich - von allen, die da mitgemacht haben um Annette bloßzustellen! Straube inklusive! Denn er hätte sich ja auch dagegen aussprechen können, oder Annette vorwarnen!
Auch wenn ich das Verhalten aller Beteiligten selbstgerecht und schäbig finde, dass Anna hier mitgemacht hat und auch später noch intrigiert hat, ist für mich persönlich die Spitze der Grausamkeit!

Tanja, ich vermute, Annette hätte sich über Dein Buch gefreut! ;)
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In diesem Zusammenhang: Die Überwacherei beschränkt sich natürlich nicht nur auf PCs, Notebooks und so. Richtig interessant wird die Sache bei den Handys, die ja auch ständig Auskunft geben über den Aufenthaltsort. Und die über Mikro und Kamera verfügen - wie sollte man auch sonst telefonieren und fotografieren? Auch darüber wird im Roman gesprochen: Man kann Handys selbst dann Daten entlocken, wenn sie ausgeschaltet sind!

Beste Grüße
Andreas
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