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Felicia mag Milan, das steht außer Zweifel.
Aber sie fühlt sich dem Schwertwald sehr verpflichtet.
Besser sie wird niemals wählen müssen ...

Ohja, das hoffe ich auch, dass sie sich niemals wird entscheiden müssen.
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Felicia und Rainulf nutzen den Krähenmann und das Chaos ganz gut für ihre Zwecke, wie ich denke. Es erscheint alles so einfach und immer als wäre es der Krähenmann, dabei sind sie hinter Flottenplänen etc. her. Das hätte ich nie vermutet!

Darauf wäre ich auch nie gekommen.

Ich frage mich ja die ganze Zeit, was Nandus vom Schwertwald alles weiß? Hat er seine Frau vielleicht von dort mitgebracht? Er war als Kind doch oft drin mit dem Hund... irgendwas muss es doch ausgelöst haben, dass er plötzlich gegen die Schwertherzoge kämpft? Er wird sie ja wohl mal auf seinen Spaziergängen getroffen haben?

Genau die gleichen Fragen stelle ich mir auch.

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Tja, und dann haben wir sie, die Nachfahren von Matteo Canali, diese Kanaille (ist die Ähnlichkeit mit dem Namen bewusst oder zufällig?) hat es tatsächlich geschafft, zu überleben. Ich hatte es befürchtet. Und natürlich sind seine Nachkommen keinen Deut besser als er.

Ist Maria Apolita wirklich eine direkte Nachfahrin von Matteo Canali? Es wird nur erwähnt, dass sie der Sippe der Canali entstammt, das kann ja auch ein anderer Verwandtschaftszweig sein, der schon damals außerhalb von Arbora lebte.
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Es ist fast schon ironisch, dass jetzt - da Milan für Nandus verloren ist - wir als Leser merken, wie viel Nandus von Milan hält.

Ohja, das wurde ziemlich gut deutlich, wieviel Hoffnung er in seinen Jüngsten steckt.

Aber Milan hat sich für den Schwertwald entschieden. Wenn Nandus davon erfahren wird, wird es ihm sicher das Herz brechen.

Welches Herz?  ;D
Ich bin gespannt, ob Milan wirklich in den Schwertwald kommt oder ob Nok vorher andere Pläne mit ihm hat. Und ja, wenn Milan die Flucht gelingt, bin ich auch gespannt, wie lange Nandus braucht, bis er eins und eins zusammenzählen wird.

Nandus ist doch als Kind selbst so fasziniert von dem Schwertwald gewesen und hat sich immer wieder dort hineingewagt, aber davon ist nicht mehr viel übrig.

Felicia und Rainulf müssen auf jeden Fall vorsichtiger sein. Ihr Verfolger wird sicherlich der Meuchelmörder sein, den Nandus herangezogen hat. Wieder eine gruselige Tat des Erzpriesters bei dem einem nicht nur die Haare zu Berge stehen, sondern wo ich in ihm einen Tyrannen sehe. Ein Meuchelmörder kann eigentlich nur gegen geltendes Recht agieren, und wie kann man diesen dann engangieren? Das macht mich völlig fassungslos.

Ja, hier bricht Nandus auch wieder Recht und Ordnung. Aber ist der Meuchelmörder wirklich schon in der Stadt? Nandus meinte doch, er wird erst noch kommen, oder habe ich das falsch verstanden?
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Leserunden mit festem Termin / Re: 05/2018 Mike Steinhausen - Ruhrpiraten
« Letzter Beitrag von dubh am Heute um 18:32:29 »
Ein sehr interessantes und wichtiges Thema! Nur zu gerne bin ich bei dieser Runde mit von der Partie. :winken:
Gegen ein Freiexemplar hätte ich natürlich nichts einzuwenden. ;)
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In diesem Abschnitt beanworten sich ein paar Fragen, aber es tun sich auch neue Fragen auf, vor allem, was die Motivation des einen oder anderen Charakters angeht  ;D

Zuerst zu dem toten Paolo: schlimm, wie sein Tod von Nandus instrumentalisiert wird, für die Mutter muss das alles sehr schrecklich sein. Zuerst die Ungewissheit, was mit dem Sohn ist, dann die Nachricht, dass er tot aufgefunden wurde, um anschließend vor aller Augen ausgestellt zu werden.

Nandus will aber unter allen Umständen jegliche Gerüchte, dass sich der echte Krähenmann in Dahlia befindet, im Keim ersticken. Warum nur ist ihm das so extrem wichtig? Weil das zu massiven Störungen im Alltagsleben von Dahlia führen könnte? Oder weil er an Olmo sieht, wie die Angst vor vermeintlichen Hirngespinsten selbst gestandene Kämpfer einschüchtert und lähmt? O.k., ich kann hier schon ein Stück weit nachvollziehen, dass Nandus alles mögliche unternimmt, um dem Krähenmann den Schrecken zu nehmen, aber musste deswegen unbedingt der tote Junge derart ausgestellt werden? Und dann noch die harte Bestrafung seiner Mutter, nur weil sie ihn endlich wegbringen wollte. Man sah ja an der Unterstützung, die Milan und die Mutter erfahren, dass die Dahlianer die öffentliche Ausstellung durchaus kritisch sehen.

Ich muss sagen, Nandus ist ein faszinierender Charakter, eben weil er so widersprüchliche Gefühle in mir auslöst: wenn er insgeheim mit seinem Sohn Mitleid hat, nachdem dieser so hart bestraft wurde, dann denke ich, er hat doch ein Herz, aber dann trifft er wieder Entscheidungen, die mich absolut abstoßen. Sehr gut gemacht, Bernhard.

Als Nandus mit Olmo und dessen Männer in dem Brunnen ist, wer oder was befand sich dort noch? Felicia, die in der Nacht gut sehen kann - allerdings braucht auch sie ein wenig Licht und dort unten war es ja stockfinster. Oder doch der Krähenmann, der, wie der tote rothaarige Seemann, heraufbeschworen bzw. "gewoben" wurde?
Weiß Nandus von den Fleischwebern, dass es sie geben soll? Befürchtet er genau so etwas in der Art und greift deswegen so rigoros durch, um die Krähenmann-Gerüchte zu unterdrücken? Oder ist es einfach Furcht, weil immer mehr Sterne verschlungen werden und sich damit etwas Schreckliches ankündigt und er verzweifelt versucht, Ruhe in alle Fronten zu bringen?

Und dann taucht Jacobo auf - wie schön, damit hatte ich eher nicht mehr gerechnet, da ich dachte, er würde vielleicht nicht mehr leben. Wie wir schon vermutet haben, hat er ebenfalls das Rote Kloster besucht. Er hat zwar nach eigenen Worten nur den vierten Zirkel beendet, aber seine Aussage "Die Schrecken, die wir in uns tragen, werden sich in Fleisch kleiden" hört sich mir nach den Fleischwebern an, dass das, was bisher als Schauermärchen galt, plötzlich Wirklichkeit werden kann. Angeblich weiß Jacobo nicht, was es damit auf sich hat - und Nandus kann ebenfalls nichts damit anfangen, das deutet eigentlich daraufhin, dass ihm die Fleischweber unbekannt sind.

Es deutet viel daraufhin, dass Milan tatsächlich ein Fleischweber sein könnte. Ihm selber ist jedoch überhaupt nicht bewusst, wie er das gemacht hat bzw. wann der Seemann Wirklichkeit wurde. Wie kommt man zu dieser Fähigkeit? Hat das etwas mit der alten Seele zu tun?

Spannend fand ich auch die Vision dieser alten Lichtung mit den weißen Rosen, die über Ruinen aus Marmor ranken, als er an Felicias Rose riecht.

Aus Felicia werde ich nicht schlau: sie weiß, welche Knöpfe sie bei Milan drücken muss, damit er das tut, was sie gerne hätte. Sagt sie ihm wirklich alles oder verfolgt sie eigentlich (noch) andere Ziele? Mich macht ihre Überlegung misstrauisch, als klar wird, dass Milan eine Zeit lang nicht mehr laufen können, sie ihn für ihre Pläne nicht länger mehr brauchen kann. Aber dann geht sie doch wieder auf ihn zu und spannt ihn für sich und ihre Ziele ein.

Als Milan in der Zelle der Meinung war, dass der Rat und sein Vater ihn nicht ernsthaft bestrafen würden, dachte ich schon, ob er sich da mal nicht irrt. Gerade weil es sein Sohn ist, sieht sich Nandus sicherlich gezwungen, keinerlei Gnade zu zeigen, nicht dass es nachher heißt, er würde mit zweierlei Maß messen. Als Milan allerdings auf dem Richtblock liegt, mit dem Weidenkorb daneben, dachte ich nur, dass die Strafe in meinem Augen ziemlich überzogen ist. Was ist denn schon passiert, dass die Mutter ihren toten Sohn weggebracht hat? Das kann man sich schwer vorstellen, was daran so furchtbar sein soll.

Aber Milan ist wirklich ziemlich mutig und zäh, dass er zum einen Paolo und seine Mutter befreit und ihnen die Flucht ermöglicht (klasse, wie die Mutter die Fischer in Verlegenheit bringt, damit sie ihnen helfen; und auch die Suppen-Sofia ist toll) und dann die heftige Strafe über sich ergehen lässt, ohne zu verraten, welcher Fischer nun derjenige, welcher war.
Es bleibt nur zu hoffen, dass Nandus niemals erfährt, wer die Silberscheibe aus dem Oktagon gestohlen hat - ich will nicht wissen, welche Strafe das nach sich ziehen würde.

Dass Felicia eine Schwertherzogin ist, dass wurde ja schon mal erwähnt, aber dass man den Schwertern der Rosen die Rückenhaut abzieht, um damit die Schilde zu überziehen, ist ja gruslig  :o

Wenn Felicias Version stimmt, wie sie von den Reichsbewohnern ausgenutzt und ihres Lebensraums beraubt werden, kann ich den Zorn und die Entschlossenheit der Schwertwald-Bewohner sehr gut nachvollziehen.

Nandus bekommt aber auch wichtige Hinweise, ausgerechnet von einer Canali, um was es sich bei dem angeblichen Krähenmann handeln könnte, nämlich dass es Spione sind. Damit ist er Felicia und ihren Leuten einen Schritt näher gekommen. Und wir erfahren, was Lucio damals auf die Steintafel geschrieben hat.

Das Wesen, das Nandus in dem Brunnenschacht wahrgenommen hat, handelt es sich dabei um dasselbe, von dem sich auch die Diebe beobachtet fühlen? Wer könnte das sein, der bei beiden Unbehagen auslöst? Vielleicht Nok  ;D Von ihren Plänen erfahren wir in diesem Abschnitt nichts. Aber da sie irgendwie mit dem Khan verbandelt ist, der eigentlich auch kein Freund des Schwertwalds ist, steht sie eher nicht auf der gleichen Seite wie Felicia.

Nochmal zu den Fleischwebern: das wäre ja der Hammer, wenn Milan sich irgendwelche Märengestalten intensiv genug vorstellen muss, damit sie Wirklichkeit werden. Und die Mären erinnern mich teilweise schon sehr an gute und böse Märchen.

Achja, interessant fand ich auch die Überlegungen von Milan, warum sein Vater inzwischen so ganz anders ist, wie als junger Mann. Wodurch hat er seine Visionen verloren? Hängt das mit dem Roten Kloster und seiner Ausbildung und Ausübung als Erzpriester zusammen? 
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@LilaHerz: Ja, Du bist dabei. :winken:
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Lass dich überraschen, Marada. Wenn Nok gegen Ende des Buches warm wird, kommt euch vielleicht ein ganz anderer Verdacht :-)

Ui, solche fiesen versteckten Hinweise setzen sich sofort in meinem Kopf fest und es geht wildes Spekulieren los.  8)
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Jetzt hab ich gleich hunderte Ideen, was es noch sein könnte! Das ist sehr fies! :D
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ja doch, mir  :D zumindest wenn der Unterschied zwischen Hitzemond und Erntemond besteht?
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Ich muss gestehen, dass ich eine derjenigen Leserinnen bin, die ein Namensregister völlig unnötig findet. Ich finde es sogar störend. Von daher bin ich froh, dass man sich für mehr Romm statt dem Register entschieden hat.
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