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Ich glaube, das wird eine sehr spannende Runde, also meldet euch schnell noch an!

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Die Runden mit Michael sind immer sehr unterhaltsam - also meldet euch unbedingt noch an!

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Robert Corvus - Grünes Gold / Re: Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler)
« Letzter Beitrag von Delena am Heute um 01:22:28 »
Vielen Dank für diese tolle Leserunde, besonders an Bernd für die wie immer intensive Begleitung  :)

Hier nun mein Eindruck:

Nach "Rotes Gold" und "Weisses Gold" beendet Robert Corvus seine Schwertfeuer-Saga mit dem dritten und letzten Band "Grünes Gold" und dieser Abschlussband hat es in sich.

Die Söldner des Klingenrausches müssen für ihren dritten Kontrakt in eine Urwald-Region und dem dort regierenden Baron kampfbereit zur Seite stehen. Das Gebiet verfügt über Jadevorkommen, das der Baron offensichtlich abbauen möchte, aber ein im Urwald lebendes Naturvolk steht ihm dabei im Weg. Geht es dem Baron dabei wirklich um die Jade oder haben seine Begehrlichkeiten möglicherweise ein ganz anderes Ziel.

Kaum mit dem Lesen angefangen wird man vom Autor mitten ins' Geschehen hineinkatapultiert. Ein Urwald mit Baumriesen, eigentümlichen Geschöpfen, magischen Wesen und merkwürdigen Götzen erwartet die Söldner. Detailliert und bildhaft werden die Umgebung und die bereits bekannten Charaktere beschrieben. Zimperlich darf man beim Lesen nicht sein, denn immerhin ist man im Genre der Dark Fantasy. Abgetennte Gliedmassen und blutige Auseinandersetzungen gehören zum Leben der Söldner und so wird es hier auch dargestellt.

Erstaunlicherweise tauchen im Abschlussband der Saga Elfen auf, aber wer Robert Corvus kennt, weiss, dass dies nicht unbedingt bedeutet, dass mit einem magischen "Pling" und einem Zauberstab alles gut wird.

Das Buch liest sich weg wie nichts und man muss ständig bangen, welcher der Charaktere, die einem ans' Herz gewachsen ist, eventuell das nächste Kapitel nicht mehr erlebt. Man fiebert mit Eivora, ob sie zu sich selbst findet, mit Gonter, dem Prinzen der Herzen und auch mit Fiafila-Ignuto, ob sie als ehemalige Priesterin dem Homunkulus, der aus Ihrer Schulter wächst, gewachsen ist. Und ich habe innig gehofft, dass die abscheuliche Prekesta endlich das erhält, was sie verdient.

Leider ist mit dem dritten Band die Schwertfeuer-Saga beendet. Die Geschichte um die Söldner des Klingenrausches hat mit diesem tollen letzten Band einen würdigen Abschluss erhalten. Ich empfehle dringend, die Bände der Reihe nach zu lesen, damit man die Entwicklung der Charaktere nachvollziehen kann. Aber am wichtigsten ist: Lesen !

Und hier meine Links:
https://www.amazon.de/review/R1MT5S5ZVRD5GV/ref=cm_cr_rdp_perm?ie=UTF8&ASIN=3492281281
https://literaturschock.de/literaturforum/index.php/topic,46105.0.html
https://www.lovelybooks.de/autor/Robert-Corvus/Gr%C3%BCnes-Gold-1358262785-w/rezension/1482022723/
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Zitat
Ich kann mich momentan nicht erinnern je ein besseres Ende gelesen zu haben und obwohl es den Roman in sich abschließt, freue ich mich schon riesig auf neue Abenteuer im Wolkenmeer.
Vielen Dank. Das freut mich sehr. Schreib das genau so in deine Rezi.  ;)

Ich bin auch sehr glücklich, wie sich "Der Drachenjäger" entwickelt hat. Man schließt ein Buch ja nie perfekt ab. Man schließt es ab, wenn die Zeit gekommen ist, es endlich loszulassen und dem Verlag zu übergeben (im Profi-Jargon: die Deadline). Aber von ein paar kleineren Flüchtigkeitsfehlern und Details abgesehen, mag ich das Buch doch auch sehr - und wünsche mir, dass es noch viele Leser findet.  :)

Zitat
Hat er so viele verlassene Schiffe herumschweben sehen, dass er sich gedacht hat, es wäre nützlich mit den toten Kapitänen sprechen zu können?
Tatsächlich wird es genau so gewesen sein. Adaron dachte, dass es hilfreich sein könnte, die Opfer von Garganthuan zu befragen, wenn er ihnen begegnet. Der Mann hat die dunkelsten Stunden in seinem Leben erlebt. In einer von ihnen hat er sich der schwarzen Magie zugewandt.

Zitat
Kommt man mit diesem Schiff eigentlich noch irgendwohin oder treiben sie jetzt im Wolkenmeer umher bis sie jemand findet?
Naja, es fliegt noch. Wenn man die Segel repariert und vielleicht ein bisschen was an den Steuerkästen macht - zum Glück haben sie mit Lian ja einen Spezialisten an Bord -, kommt man damit schon irgendwann nach Hause. Im Bug waren übrigens vor allem die Kabine des Kapitäns und der Drachentöter.

Zitat
In der Zwischenzeit halte ich mich mit weiteren deiner Bücher, Bernd, über Wasser.
Eine Absichtserklärung, die mich natürlich außerordentlich freut.  ;)
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Leserunden mit festem Termin / Re: 08/2017 Brigitte Riebe - Marlenes Geheimnis
« Letzter Beitrag von KatrinPron am Gestern um 22:20:38 »
 :lesen: ich bekomme ja mein Buch in die Urlaubspension geschickt und ich freue mich so darauf. Heute habe ich mal ausprobiert ob ich per Handy gut auf die Internetseite leserunden komme. Klappt gut. Wenn nicht setze ich mich in die freie Natur und suche mir eine Verbindung. Und in genau einer Dreiviertelstunde brechen wir auf vom Osnabrücker Land ins Berchtesgadener Land. Ganz lieben Dank aber heute schon einmal an den Verlag, betr. der Zusendung des Freiexemplares. Und ich grüße auch ganz lieb Brigitte. Ich freue mich so Dein Buch lesen zu dürfen und in der Runde zu sein.
Ganz liebe Urlaubsgrüße von der Kati
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 :D Kein Problem, ich hatte mir sowas schon gedacht ;)
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So, hier kommt endlich mein Fazit, das ich auch im Netz noch verteile. Vielen Dank, lieber Harald, für deine so informative und nette Begleitung. Ich freue mich jetzt schon auf dein nächstes Buch!

Inhalt
Seit den Ereignissen im letzten Buch versteckt sich der jüdische ehemalige Kriminalkommissar Richard Oppenheimer mit seiner Frau Lisa bisher erfolgreich in einem verlassenen Gärkeller in Berlin. Ganovenfreund Ede hat ihnen das Versteck zur Verfügung gestellt und eines Tages erscheint ein weiterer „Gast“. Dessen Verhalten und besonders sein Koffer wecken sogleich Oppenheimers Neugier - nicht unberechtigt, denn gerade an diesem Koffer haben einige Leute mörderisches Interesse, wie sich später herausstellt. Meldungen über das immer schnellere Vorrücken der Alliierten lassen die Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende steigen. Und tatsächlich stürmen eines Tages Soldaten der Roten Armee in die ehemalige Brauerei. Haben Oppenheimer und Lisa den Tag der Befreiung auch lange sehnsüchtig erwartet, so sieht die Wirklichkeit erst mal gar nicht so schön aus – und daran hat ein Koffer nicht wenig Anteil. Oppenheimer gerät zwischen die Fronten...

Meine Meinung
Auch als Leser habe ich das Kriegsende für Oppenheimer und seine Frau herbeigesehnt und entsprechend spannend waren die letzten Kriegstage und -wochen für mich zu lesen, immer die Angst im Nacken, es könnte den beiden kurz vor Ende noch etwas zustoßen. Und tatsächlich verläuft die Befreiung durch die Rote Armee nicht nur glücklich, sondern wird getrübt durch einen Schicksalsschlag, der Oppenheimer aus der Bahn zu werfen droht. Die Emotionen zu Kriegsende hat der Autor ganz besonders intensiv beschrieben und mit detailreichen Beschreibungen der damaligen Situation und der Erlebnisse der Berliner Bevölkerung lebendig werden lassen. Seine akribische Recherche und die Umsetzung in die Handlung geben einem beim Lesen das Gefühl, mitten dabei zu sein und ein Stück deutscher Geschichte vor Ort mitzuerleben. Es sind manchmal nur kleine Details, z. B. die Begeisterung der Menschen über das Lösen eines Straßenbahn-Tickets für eine kurze reparierte Teilstrecke ohne wirkliches Ziel - einfach nur um damit zu fahren und damit den Wunsch nach etwas Normalität zu erfüllen nach so langer gefährlicher und entbehrungsreicher Zeit, die mich sehr mitfühlen ließen.

Das Kriegsende bringt viele Hoffnungen und Erwartungen nach Zeiten der Angst und des Hungers. Doch neben Lebensmittelrationen, Befreiung und Wiederaufbau bringt es auch neue Unsicherheiten, Vergewaltigungen und Willkür. Die gebeutelte Bevölkerung ist noch nicht erlöst und der Autor vermittelt sehr eindringlich, wie die Bewohner Berlins mit der neuen Situation umgehen und versuchen, wieder Fuß zu fassen. Das liest sich schon selbst alles so spannend wie ein Krimi, so dass es kaum auffällt, dass der Kriminalfall hier eine eher untergeordnete Rolle spielt. Oppenheimer bekommt zwar mysteriöse Aufträge und ermittelt schon alleine aus Instinkt und eigenem Antrieb heraus, weil ihn der Fall persönlich tief trifft, aber viel mehr liegt der Fokus diesmal auf der persönlichen Situation und Entwicklung Oppenheimers, der hier an seine ganz persönlichen Grenzen geführt wird und gefährlich nah darankommt, seine rationalen Fähigkeiten und damit auch sich selbst zu verlieren. Das ist sehr spannend zu lesen und gerade, wenn man die vorherigen Bücher kennt und schon miterlebt hat, was er und seine Frau in diesem Krieg bisher schon alles durchmachen mussten, fiebert man sehr mit, zumindest ging es mir sehr nah.

So ist auch dieses Buch wieder ein ganz besonders spannendes und intensives Leseerlebnis gewesen, das zudem noch sehr viele große und kleine historische Details vermittelte und Geschichte dabei lebendig werden ließ. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, wie es Oppenheimer im nächsten Buch ergehen wird.
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Und auch das Ende hat mich nicht enttäuscht! ;)

Der Kampf war gigantisch und ich finde diese plötzlichen Wendungen im Plot super!
Zeitweise habe ich mir schon gedacht, ja, jetzt wird sich Lian wahrscheinlich dazwischenwerfen, dem Drachen wird nichts passieren und Adaron wird einsehen, dass das alles verrückt ist... Aber nichts dergleichen! Ialrist überlebt zweimal, dafür stirbt Hanon'ka, ganz wie er es wollte (was ich übrigens auch nicht erwartet hätte!).
Man merkt immer noch - keine Rücksicht auf Verluste. Mittlerweile würde mich auch nicht mehr überraschen, wenn Kris im nächsten Teil stirbt.
Warst du an dem Tag, als du den Kampf entworfen hast einfach zu gut gelaunt, um sie auch sterben zu lassen, Bernd? :D

Noch einmal ein bisschen weiter vor in dem Abschnitt: Das verlassene Schiff fand ich schon etwas gruselig, vor allem, als Adaron dann auch noch beginnt, mit dem Toten zu reden...

Dass Corantha sterben musste, fand ich schade. Sie war mit die coolste Figur, auch wenn sie etwas kampfbesessen war. Aber in der Szene, als sie den meuternden Drak die Klinge an den Hals setzt, fand ich sie einfach nur toll!
Smett gehört natürlich auch mit zu den besten Figuren. Als er den (Ach, ich weiß nicht mehr, wer es war...) niedergeschlagen hat, war ich richtig überrascht. Ich hatte ihn mir immer wie eben einen alten, brummigen Schiffskoch vorgestellt, aber anscheinend hatte ich mich getäuscht... :D

Ja!Ja!Ja! Ich bin ganz deiner Meinung!!

Ich hatte uach damit gerechnet, dass Adaron es einsehen wird (oder als einziger sterben) und Garganthuan davon kommt, auch dass Hanon'ka davon kommt, habe ich angenommen, da er mir als sehr wertvoller Gefährte von Lian vorkam.

Ich fand's schon gruselig, dass Adaron überhaupt die Magie gelernt hat XD Wie kommt man denn darauf? Hat er so viele verlassene Schiffe herumschweben sehen, dass er sich gedacht hat, es wäre nützlich mit den toten Kapitänen sprechen zu können?

Corantha hatte für mich auch einen einzigartigen Moment als sie sich den Drak gestellt hat - mir blieb fast das Herz stehen als sie aus dem Schatten kam und das Messer plötzlich an der Drak-Kehle war. Was wohl jetzt Arax macht? Kommt er zu Lian und den anderen zurück oder bleibt er bei seiner toten Gefährtin um sich dann alleine ins Wolkenmeer zu schwingen?
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So ganz schlecht war aber auch Adaron nicht, das hat mir gut gefallen, immer wieder blitzen seine positiven Eigenschaften durch (wie zB die Stelle, dass er genau wusste, dass Kris eine junge Frau ist), aber es ist eben alles überschattet durch seinen Hass auf Garganthuan und seinen Rachedurst. Und so ist es letztlich dann ein logischer Schluss, dass beide sterben. Eine Wandlung Adarons wäre unglaubwürdig gewesen und so tut es mir um ihn am Ende weniger leid als um den Drachen!



Daß Kapitän Adaron auch seine ganz menschliche Seite hatte, hat mir gut gefallen. Da macht man sich Sorgen wegen Kris, daß entdeckt wird, daß sie eine Frau ist - und dann überrascht Adaron Lian mit viel Verständnis. Sehr gut!


Das ist auch meine Ansicht - Adaron hat im 5. Abschnitt eindeutig an Sympathien verloren, die er aber gegen Ende wieder gewonnen hat. Er hat ja auch bei der Entdeckung der Höhle und auch deren Erkundung immer wieder eingelenkt und seine mordlüsternen, irrsinnigen Plänen den sehr viel weiseren und umsichtigeren Vorschlägen der Besatzung angepasst. Auch, dass ihm nichts an Bord entging, spricht ja eigentlich dafür, dass ein kleiner Teil von ihm nicht nur an den Hass und die Rache dachte. Leider war im Angesicht des Urdrachen alles wieder verschwunden und er hat sogar Ialrist im Wahn verletzt... für mich war es auch ein mehr oder weniger gerechtes Ende für Adaron, der im Tod sicher seinen Frieden gefunden hat. Garganthuan hätte ich allerdings das Leben gewünscht, aber vielleicht ist er ja eh nur in die Tiefe gestürzt und erholt sich doch (wie Ialrist) :D
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Lieber Bernd,

bevor ich mich um die Kommentare der anderen kümmere, möchte ich dir gerne meinen Dank für dieses grandiose Ende aussprechen. Dein Schreibexil, das du in der Danksagung erwähnst, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich kann mich momentan nicht erinnern je ein besseres Ende gelesen zu haben und obwohl es den Roman in sich abschließt, freue ich mich schon riesig auf neue Abenteuer im Wolkenmeer. Hoffentlich bleibt es ungefähr bei derselben Mannschaft, denn ich habe deine Figuren Ialrist, Smett und Lian wirklich ins Herz geschlossen und ich denke mit Kris gemeinsam könnte es noch weitere spannende Reisen im Wolkenmeer geben.

Abgesehen davon... musste er den Drachenspeer verlieren? Ich hätte zu gerne gewusst, ob er wirklich auch gute Magie besitzt wie Kesrondaia erwähnte. Wir haben gar nicht gesehen, ob Lian sich jetzt für den einen oder anderen Weg entschieden hat und ohne den Speer ist es wohl auch nicht so eindeutig. Oder finden wir den im 2. Band wieder (wie die eine oder andere weitere Gliedmaße für unser Frankenstein-Monster)?

Ich finde Garganthuan arm - er hat Lian nichts getan und einfach nur abgewartet. Schade, dass er am Ende doch sterben musste und Lian nichts für ihn tun konnte. Um Adaron tut es mir weniger leid, ich denke er ist jetzt endlich erlöst - wie Hanon'ka und findet endlich Frieden.

Kommt man mit diesem Schiff eigentlich noch irgendwohin oder treiben sie jetzt im Wolkenmeer umher bis sie jemand findet? Hoffentlich hat Garganthuan dann nicht die Seite des Schiffes vernichtet in denen die Essens- und Wasservorräte gelagert waren, das wäre jetzt ungünstig.  ::)

Ansonsten kann ich nur sagen: Her mit dem 2. Band!  8) In der Zwischenzeit halte ich mich mit weiteren deiner Bücher, Bernd, über Wasser. ;D
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