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Und Susanne hätte sich von ihrem Vater nicht die krassen Bemerkungen zu ihrer Figur anhören müssen! Die fand ich wirklich arg! Und verletzend! Denn sie selber hat die richtige Einstellung zu ihrem Körper, den sie mag, und sie weiß, dass man die Vorzüge eines Menschen nicht an seinem Aussehen festmachen kann. Aber sie ist noch jung und dementsprechend verletzlich.

Die Bemerkung fand ich auch wirklich schlimm. So etwas zu hören, ist nie schön, aber dann auch noch vom eigenen Vater? Das ist doch wirklich mies - mein Vater würde so etwas nie sagen. Im Gegenteil!

Also behalte ich Cooper als Ginnys möglichen Vater im Hinterkopf. Aber wenn dem so ist, - weiß Gregory davon? War er vielleicht nur gerade zufällig zur Stelle, als Siobhan schwanger und Cooper wieder verschwunden war - und musste die Ehre der adligen Tochter retten? Schloss Siobhans Großvater deshalb den verhassten Deutschen ins Herz und vertraute ihm die aufblühende Rosenzucht an? Um sich erkenntlich zu zeigen?
Oje, jetzt bin ich diejenige, die sich vergaloppiert, fürchte ich...

So etwas ähnliches hatte ich ja auch schon mal überlegt. Mit Cooper gäbe es da wirklich einen geeigneten Kandidaten, aber eigentlich hatte ich die Idee ja schon wieder verworfen.

Schon seltsam finde ich die Szene, in der sich die Französin nach Tessas Beerdigung an Phyllis und Siobhan heranmacht und ihre Dienste als Tessas Nachfolgerin anbietet. Pietätlos!
Ginny mag die Französin nicht und traut ihr auch nicht, obwohl es eigentlich keine Veranlassung für Misstrauen gibt.
Ich teile Ginnys Gefühle, - und schon frage ich mich, ob Tessas Unfall vielleicht gar keiner war, ob sie stattdessen geschubst wurde von jemandem, der unbedingt Arbeit suchte und genau diese Stelle auf Farringdon haben wollte! Aber welche Gründe gibt es dafür?

Ich hatte zwar auch ein seltsames Gefühl, weil Tessa so plötzlich gestorben ist, aber ich habe da bisher nichts weiter hinein interpretiert. Für mich war es einfach eine dramaturgische Wendung, damit Ginny wieder abreist. :-\

Bloß nicht! Doch fürchte ich, Avila hat ganz recht mit ihrer Vermutung. Gregory ist mir nämlich sympathisch und ich wünsche mir von Herzen, dass nichts Zwielichtiges über ihn ans Tageslicht kommen mag, ja, dass er genau der ist, für den man ihn bis jetzt hat halten können!

Das geht mir sehr ähnlich. Gregory ist ein toller Charakter und ich würde ihn nicht gerne beschmutzt sehen. Aber vielleicht gibt es ja auch eine ganz einfache Erklärung für das alles.
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Tom Finnek - Galgenhügel / Re: 03: Dritter Teil
« Letzter Beitrag von Ulrike Günkel-Kohl am Heute um 09:12:40 »
Die Veränderung war wirklich enorm und sein gesamtes Leben betreffend. Ob Ellens Bemerkung dazu ausgreicht hat? Das ist für mich nicht ganz logisch oder psychologisch erklärbar!


Daran hab ich auch schon gedacht - dass Henk als Mulders zurückgekommen ist! Aber das wäre wirklich riskant! Ahlbeck ist ein kleines Dorf und jeder kennt jeden. Und niemand hat vorher Verdacht geschöpft?
Und vor allem: wenn Henk jetzt als Mulders lebt - wie ist dann Anne in diese ganze Geschichte, nämlich Ellens Tod involviert? Dass sie einen Jugendfreund nicht wiedererkennt, kann ich mir so gar nicht vorstellen!

Sowohl Henk als auch Anne waren Außenseiter. Henk wurde von den Zwillingen verlacht und öffentlich beleidigt. Wie und ob überhaupt Anne unter ihren schönen Schwestern zu leiden hatte, wissen wir nicht. Aber gehen wir davon aus, dass es so war, dann hätte auch sie einen Groll gegen Eva und Ellen.
Dazu kommt, dass eine Einspielung auf dem Video Anne zeigt, wie sie auf Henk einredet. Könnte es nicht sein, dass, wenn ihre Verletzungen tief genug waren, sich die beiden hässlichen Entlein verbrüdert und beschlossen haben, es der ganzen Welt und vor allem den Zwillingen zu zeigen? Das haben sie dann ja auch geschafft, denn beide haben es zu einigem Erfolg gebracht.
Also - ich glaube, dass die Zwei unter einer Decke stecken, wenn es denn tatsächlich so wäre, dass Mulders der totgeglaubte Henk ist!

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Tom Finnek - Galgenhügel / Re: 03: Dritter Teil
« Letzter Beitrag von ysa am Heute um 08:26:42 »
Vielleicht war Ellens schäbige Behandlung für Henk der Grund, aus dem heraus er beschlossen hat, es allen zu zeigen - dann fände ich die Verwandlung gar nicht so überraschend!

Die Veränderung war wirklich enorm und sein gesamtes Leben betreffend. Ob Ellens Bemerkung dazu ausgreicht hat? Das ist für mich nicht ganz logisch oder psychologisch erklärbar!

Bärte können Menschen enorm verändern, sind also bestens geeignet, um sich dahinter zu verstecken, fällt mir dazu ein! Vielleicht ist Mulders nicht Mulders? Sondern in Wirklichkeit Henk, der gar nicht tot ist?

Daran hab ich auch schon gedacht - dass Henk als Mulders zurückgekommen ist! Aber das wäre wirklich riskant! Ahlbeck ist ein kleines Dorf und jeder kennt jeden. Und niemand hat vorher Verdacht geschöpft?
Und vor allem: wenn Henk jetzt als Mulders lebt - wie ist dann Anne in diese ganze Geschichte, nämlich Ellens Tod involviert? Dass sie einen Jugendfreund nicht wiedererkennt, kann ich mir so gar nicht vorstellen!
 :winken:
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Ginny schafft es tatsächlich, HP ins Konzert zu bringen – da haben sich anscheinend zwei gefunden – und für alle ist es ein einmaliges Erlebnis. Und HPs Englandaufenthalt wird dann durch eine Reise nach London ergänzt, bei der sich die beiden jungen Leute näher kommen, was allerdings nicht gern gesehen wird von Ginnys Freunden bzw. ihrer Familie.
Tja was die quirlige Ginny sich da ausgedacht hat ist wirklich herrlich zum Schmunzeln schön. Zeigt aber auch, dass ihr HP nicht egal ist und sie sich um ihn von Anfang an Gedanken macht. Denn die Ausrede ist ja nicht mal eben spontan auf dem Weg zum Konzert überlegt sondern bedarf der Vorbereitung, da ja die Großmutter in die Ausrede direkt mit eingeweiht ist und dies unterstützt.
Das ist alles schon sehr erstaunlich, wenn man die Zeit bedenkt und das es sich hier um einen wildfremden handelt, den keiner zuvor kannte. Auch finde ich es toll, dass die Großmutter ohne ihn weiter zu kennen eine Schlafmöglichkeit für ihn anbietet.

Susanne in dem Moment als Mittel zur Notlösung als seine Freundin zu bezeichnen ist zwar nicht die feine Art und ich verstehe auch, dass er sich da nicht so ganz gut mit fühlt. Jedoch verschafft es ihm natürlich Ruhe zu dem Thema Ginny um da mit den Jungs keine weiteren Diskussionen zu haben. Norman hat das ja so auch geschluckt und ist beruhigt.
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Ein wenig biographisch also. :) Den Ausdruck "im Krieg geblieben" habe ich so auch noch nie gelesen, aber ich finde ihn sehr passend, weil er so viel ausdrückt, was ungesagt bleibt. Die zurückgebliebenen Frauen wussten wohl selbst nicht, was an der Front passiert ist. Ich stelle es mir deswegen auch schwer vor, darüber zu sprechen. Denn wie soll man über etwas sprechen, wenn man selbst nicht weiß, was eigentlich vorgefallen ist? Von daher ja, vielleicht mag es so sein, wie Hildegard sagt, aaaaaber spekulieren ist immer eine feine Sache.  :D
Also der Ausdruck im Krieg geblieben ist mir durchaus geläufig, weil ich es über Jahre auch immer in Erzählungen meiner Eltern und Großmütter gehört habe, die beide ihre Männer im Krieg verloren haben. da sagte man dann immer sie sind im Krieg geblieben, weil wie Du sagst, letztendlich weiss man ja bei vielen kaum, was da nun passiert ist. Ob sie an der Front gestorben sind oder in Gefangenschaft kamen und dann da starben.
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Ginny ist eine quirlige und sympathische junge Frau aus gutem Hause. Ihr Elternhaus hört sich einfach wunderschön an, dort würde ich auch wohnen wollen. Die Großmutter mit ihren Ressentiments gegenüber Deutschen wird ihr keine große Hilfe sein, da ist der Ärger schon vorprogrammiert.
Ginny ist mir auch von Anfang an sympathisch... vielleicht auch weil sie Rosen genauso liebt wie ich .. lach...
Aber die Beschreibung des Elternhauses mit der Zucht der Rosen dazu klingt wirklich sehr schön.
Die pauschalen Vorbehalte der Großmutter sind natürlich schwierig aber letztendlich ist es genau dass, was seit Jahren passiert... nehmen wir die Deutschen und das was den Juden angetan wurde... ich habe nichts gemacht und trotzdem stülpt man den Deutschen im Allgemeinen den Schuh über.. das finde ich immer eine ganz gefährliche Sache.
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Bei mir ist bis heute noch nichts angekommen - wollen wir nicht hoffen, dass es womöglich bei Kessi gelandet ist....  ;D
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Der Verlust der Uhr kann für sie noch zu einer bösen Überraschung führen!

Huch, davon war ich auch sehr überrascht. Das hätte ich der Mutter jetzt auch nicht zugetraut. Der Verlust der Uhr hätte ja schon fast zur Aufdeckung geführt. Ich bin mal gespannt, ob Alicia noch weiter bei Ginnys Mutter nachfragen wird. Auf den Kopf ist sie ja nicht gerade gefallen, weshalb ich mir das sehr gut vorstellen könnte. Ob sie sie dann decken wird?

Hat Alicia nicht seltsam reagiert auf Ginnys Frage nach dem Ring? Ich glaube, Alicia weiß durchaus, dass ihre Schwester einen Liebhaber hat. Oder zumindest ahnt sie es!
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In dieser Zeit heiratete man früher, als heute. Gerade in Deutschland war es ja unmöglich, mit dem geliebten Menschen allein zu sein, ohne zumindest verlobt zu sein. Es war unmöglich, sich ein Hotelzimmer zu nehmen, ja, selbst Campingplätze vermieteten nur an Ehepaare, zusammen in den Urlaub zu reisen, ging gar nicht. In den 1960ern gab es noch den Begriff "Kuppelei", der bedeutete, dass sich jemand sogar strafbar machte, wenn er es ermöglichte, dass Minderjährige miteinander Sex hatten.
Aus diesem Gründen heiratete meine Schwester 1968 - mit gerade mal 19 Jahren, womit sie noch minderjährig war (damals war man erst mit 21 volljährig) und die Genehmigung unserer Mutter brauchte. ( ... )
Meine Schwester durfte aber nicht einmal die Nacht nach der standesamtlichen Trauung bei ihrem Ehemann verbringen, sondern musste schön brav wieder nach Hause kommen und dort schlafen. Am nächsten Tag war dann die kirchliche Hochzeit - erst jetzt durfte sie in die Wohnung ihres Mannes ziehen.

Diese Gebräuche kenne ich auch noch! Das war damals aber ganz normal, also hat man sich nicht viele Gedanken darum gemacht, sondern sich einfach so verhalten, wie es erwartet wurde. Es war einfacher so. Natürlich gab es auch Unangepasste, die sich davon nicht beeindrucken ließen, - aber die hatten dann wenig zu lachen....
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Ach ja, noch ein Nachtrag zu Ginnys Vater: Er will die Zeitung verklagen, weil er seine Fotos abgelichtet hat. Damit ist für persönlich klar, dass es (wenn überhaupt) nicht nur um die Folter mit Lichtblitzen ging, sondern er sich versteckt halten will. Warum und vor wem auch immer...

Ihr werdet verstehen, dass ich zu diesem Thema an dieser Stelle nichts äußern werde ;-)

Bloß nicht! Doch fürchte ich, Avila hat ganz recht mit ihrer Vermutung. Gregory ist mir nämlich sympathisch und ich wünsche mir von Herzen, dass nichts Zwielichtiges über ihn ans Tageslicht kommen mag, ja, dass er genau der ist, für den man ihn bis jetzt hat halten können!
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