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Das glaube ich so nicht, denn meiner Meinung nach werden sie respektiert, weil hinter ihnen auch Omni steht. Der Kandidatenstatus schein hier schon zu wirken. Außerdem glaube ich nicht, dass die Herrscher dann  einfach aus Freundlichkeit auf die Vorschläge eingegangen wären. Wenn dann nur aus Angst vor deren Waffen, die sie aber eigentlich nicht haben dürfen.
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Ich könnte die Ho-Korat vielleicht verstehen, wenn sie sich nicht genauso verhalten hätten. Für sie wäre es ein leichtes gewesen diese Bürgerkriege alle 453 Jahre zu verhindern. Haben sie aber nicht getan sie haben sich raus gehalten. Vielleicht hatten sie ja genau deswegen diesen ewig langen Kandidaten Status.
Und wie meinst du hätten sie das beenden sollen? Ihre Mittel sind recht primitiv und es wäre wohl nur mit Gewalt gegangen.
Die Ho-Korat sind doch die, die ihre Stadt über dem Nordpol schweben haben und auch schon Raumschiffe usw.
Es geben doch auch sofort alle nach, wenn weil sich keiner mit ihrer überlegenen Technologie anlegen will.
Sie hätten zum Beispiel eine Art Weltenrat oder Parlament vorschlagen können und den Völkern, die daran teilnehmen medizinische Hilfe versprechen können.
Dann hätte man bestimmt auch aus jedem Volk, vielleicht mit so Art Olympischen Spielen, die festlegen können die ihr Glück im Nerox versuchen dürfen. Oder so. Auf jeden Fall wäre bei ihnen auch eine Gewaltfreie Lösung möglich gewesen.
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Leserunden mit festem Termin / Re: 10/2017 Tanja Kinkel - Grimms Morde
« Letzter Beitrag von Kathrin am Heute um 15:52:18 »
Und dieses Buch reizt mich ebenfalls. Auch bei dieser LR wäre ich gerne mit von der Partie (ohne FE-Bewerbung).

LG
Kathrin
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Dieses Buch reizt mich sehr. Bei der LR wäre ich gerne dabei (ohne Bewerbung für ein FE-Exemplar).
Wird die LR denn auf jeden Fall stattfinden? Ich frag nur, weil es noch so wenige Teilnehmer sind.

LG
Kathrin
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Leserunden mit festem Termin / Re: 07/2017 Stefanie Hasse - Schicksalsbringer
« Letzter Beitrag von gagamaus am Heute um 13:07:36 »
Klasse, Sabo. 3 Oldies und ein Schwung Newbies, das wird eine interssante Runde.  8)
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Noch ein kleiner Zusatz, ein Gedanke, der vielleicht an diese Stelle passt.

Meine Romane haben immer mehrere Ebenen, und bei "Das Arkonadia-Rätsel" besteht eine davon aus "Perspektive" - ich nenne es einmal so. Was ist Wahrheit und Lüge? Oder vielleicht noch treffender: Was ist Richtig und Falsch? Wer legt wo welche Maßstäbe an? Manchmal muss man selbst die Dinge, die einem vertraut sind, infrage stellen, um sie in einem neuen Licht zu sehen, aus einem neuen Blickwinkel, der Erkenntnisse ermöglicht. Ein kleines Beispiel: Die Technik von Omni ist im Vergleich mit der von anderen Völkern so hoch entwickelt, dass sie ihnen wie Magie erscheint. Diese "Magie" hingegen ist für Omni völlig normal. Was *hier* völlig selbstverständlich ist, könnte *dort* absurd sein.

Wenn wir jemals einer außerirdischen Intelligenz begegnen, wird die Frage der Perspektive eine wichtige Rolle bei der Kommunikation spielen. Wenn wir dann nicht lernen, über den begrenzten Horizont unserer Maßstäbe hinwegzublicken, sehe ich schwarz für eine Verständigung.

Beste Grüße
Andreas
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Wenn eine Spezies 15 ooo Jahre im Kandidatenstatus gehalten wird, meine Güte ist es da ein Wunder, wenn sie verbittert nach einer anderen Lösung suchen?
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Fünfzehntausend Jahre, oder meinetwegen auch fünfzigtausend, sind weniger als ein Wimpernschlag für das Universum. Omni ist eine *Milliarde* Jahre alt. Zeit genug, sehr gründlich über gewisse Dinge nachzudenken.  ;)

Beste Grüße
Andreas
Sie sollten in ihrer Allmacht aber auch überlegen, dass es für die anderen nicht so ist. Ich bin nun mal sterblich und meine Sympathie ist auf der Seite der Lebewesen, die sterben müssen und für die Hilfe nach so langer Zeit einfach mal zu spät kommt.

Wie du hier selbst zeigst: Du legst deine Maßstäbe als sterblicher Mensch an.

Beste Grüße
Andreas
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Leserunden mit festem Termin / Re: 07/2017 Stefanie Hasse - Schicksalsbringer
« Letzter Beitrag von SABO am Heute um 12:32:59 »
Wow, so viele Newbies auf einen Haufen.. :winken:  Ich kenne Stefanie Hasse noch nicht und möchte mich, neugierigerweise, für ein  FE bewerben, liebe Grüße, SABO   :)
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Hm.... eigentlich hatte ich doch meine Rezi hier schon gepostet. Seltsam!

Wie dem auch sei. Ich habe sie bereits bei einigen Plattformen eingestellt.

Mein Leseeindruck
Das Cover hätte mich in der Buchhandlung nicht wirklich angesprochen. Ob es an der Farbgestaltung lag? War mir diese zu blass? Oder war das weiß der Schrift zu überlagert? Ich weiß es nicht. Es war lediglich der Titel der mich angesprochen hatte.

 Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Geschichten keimen aus Körnchen von Tatsachen.

Kommen wir zum Inhalt: Was als erstes auffällt ist, dass es scheinbar keine getrennte Kapitel gibt. So hatte ich zumindest anfangs den Eindruck. Aber dann: Herbstanemone. Also wurde doch unterteilt Na ja, irgendwie zumindest.

Dann tritt auch schon Robert Fortune in Erscheinung. Er soll im weit entfernten China nach seltenen Pflanzen Ausschau halten und sie in die westliche Welt bringen. Das dieses jedoch nicht so ganz einfach ist und auch Gefahren mit sich bringt, wird immer deutlicher. Aber auch Freundschaften werden geknüpft und zuhause....? Ja, zuhause wartet die Familie.

🌿 🌺 🌷 🌻 🌿

Sehr langsam und bedacht führt die Autorin ihre Leser in den Ort, die Zeit und die Handlung ein. Keine aufregenden Sätze, keine schnellen Handlungen. Teilweise wurden jedoch innerhalb des Kapitels die Sichtweisen mehrerer Protagonisten aufgezeigt, so dass ich mehrmals gar nicht mehr wusste, auf wen sich die Handlung bzw. die Gedanken beziehen. Hier wären einzelne Kapitel vielleicht doch ratsamer gewesen. Oder zumindest ein kurzer Hinweis, um welchen Protagonisten es sich nun handelt. So wäre mir manche Verwirrung und Irritation erspart geblieben.

Ein wenig gestört habe ich mich auch an den doch sehr langatmigen Erklärungen der lateinischen Blumennamen. Ich habe mich teilweise gefragt, ob ich möglicherweise aus Versehen zu einem Fachbuch für Botanik gegriffen hätte. Aber nein, es steht Roman darauf. Puh, somit hieß es für mich oft die Zähne zusammenbeissen und weiter lesen. Und die Story zog sich weiter und weiter. Ja, ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass die Geschichte sehr trocken war. Leider!

Die Protagonisten waren gut und ausreichend charakterisiert, jedoch fehlte mir eindeutig das gewisse Etwas in der Geschichte.

Fazit:

Ja, was soll ich sagen?! Der Roman konnte mich leider nicht überzeugen. So gut und ausführlich auch alles geschildert wurde, so antriebsloser wurde meine Leseenergie. Die Story plätscherte so dahin, ohne große Ambitionen den Leser mit sich zu reißen. Es war einfach ein Roman. Punkt.
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Wenn eine Spezies 15 ooo Jahre im Kandidatenstatus gehalten wird, meine Güte ist es da ein Wunder, wenn sie verbittert nach einer anderen Lösung suchen?
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Fünfzehntausend Jahre, oder meinetwegen auch fünfzigtausend, sind weniger als ein Wimpernschlag für das Universum. Omni ist eine *Milliarde* Jahre alt. Zeit genug, sehr gründlich über gewisse Dinge nachzudenken.  ;)

Beste Grüße
Andreas
Sie sollten in ihrer Allmacht aber auch überlegen, dass es für die anderen nicht so ist. Ich bin nun mal sterblich und meine Sympathie ist auf der Seite der Lebewesen, die sterben müssen und für die Hilfe nach so langer Zeit einfach mal zu spät kommt.
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